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Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in zur Promotion in der Fachgruppe Forschungsmethoden in den Er[...]

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Oldenburg

Vor Ort

EUR 50.000 - 65.000

Vollzeit

Vor 2 Tagen
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Zusammenfassung

Eine deutsche Universität in Oldenburg sucht einen Wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d) zur Koordination einer Forschungseinheit und zur Erstellung einer Dissertation über die multiprofessionelle Kooperation und Elternarbeit im Bildungsbereich. Die Position erfordert fundierte Kenntnisse in qualitativen Forschungsmethoden und eine hohe Mobilitätsbereitschaft. Das inspirierende Arbeitsumfeld ermöglicht enge Zusammenarbeit und aktive Mitgestaltung interdisziplinärer Forschungsprojekte.

Leistungen

Dynamisches und offenes Team
Vielzahl an Qualifizierungsmöglichkeiten
Inspirierendes Arbeitsumfeld

Qualifikationen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium in einem relevanten Fach.
  • Bereitschaft zur Promotion in Forschungsmethoden.
  • Erfahrung in der Planung und Durchführung von Forschungsprojekten.

Aufgaben

  • Erarbeitung einer Dissertation über multiprofessionelle Kooperation.
  • Wissenschaftliche Koordination der Creative Unit.
  • Mitgestaltung der Kooperation im Future.Ed-Projekt.

Kenntnisse

Kenntnisse zur multiprofessionellen Kooperation
Kenntnisse in qualitativen Forschungsmethoden
Interesse an Schulentwicklung
gute Englischkenntnisse

Ausbildung

Wissenschaftliches Hochschulstudium in Pädagogik oder Sozialwissenschaften

Tools

MaxQDA
SPSS
Jobbeschreibung
Über uns:

Die Stelle wird über das von Zukunft Niedersachsen geförderte Drittmittelprojekt Future.Ed finanziert. Der niedersächsische Wissenschaftsraum Future Trends in Education (Future.Ed) umfasst die Standorte Leuphana Universität Lüneburg, Universität Oldenburg und Universität Osnabrück, die ihre komplementären Stärken in der empirischen Bildungsforschung nutzen, um Demokratiebildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung im Rahmen der Schulentwicklung über innovative Forschungsmethoden systematisch zu untersuchen. Die ausgeschriebene Stelle beinhaltet die wissenschaftliche Koordination einer Forschungseinheit (Creative Unit) an der Universität Oldenburg zum Thema „Elternarbeit und Multiprofessionalität“ – bestehend aus Forschenden aller drei Standorte – sowie die eigene wissenschaftliche Weiterqualifikation (Promotion) in dem Themenbereich. Die Forschungseinheit fokussiert sich auf die multiprofessionelle Kooperation in der Schule sowie die Kooperation mit Eltern und generiert ergänzende, qualitative Erkenntnisse zu den längsschnittlichen Erhebungen des Gesamtprojektes.

Dissertationsvorhaben:

Zentrales Ziel des Dissertationsvorhabens ist es, die multiprofessionelle Kooperation und Elternarbeit an Schulen rekonstruktiv zu analysieren sowie systematisch in Beziehung zur Demokratiebildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung im Rahmen der Schulentwicklung zu setzen. Anvisiert sind im Dissertationsvorhaben qualitative Fallstudien, auch mit partizipatorischen, gestaltungsorientierten und empowermentorientierten Erhebungs- und Auswertungsmethoden, in zwei bis drei Schulen. Dabei sollen unterschiedliche qualitative Methoden systematisch aufeinander bezogen werden (z. B. Photovoice, Thematic Analysis, dokumentarische Methode, objektive Hermeneutik). Das Dissertationsvorhaben soll – basierend auf einer systematischen Literaturrecherche – vertiefte Erkenntnisse im Hinblick auf 1. die normativen Programmatiken und Vorstellungen, 2. die Praxen und Kulturen, 3. die Wahrnehmungen und Bewertungen sowie 4. die Erfolge, Schwierigkeiten und Widersprüche multiprofessioneller Kooperation und Elternarbeit aus Sicht unterschiedlicher Beteiligtengruppen liefern. Aus den Erkenntnissen werden außerdem Rückschlüsse zur Förderung der Demokratiebildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung an Schulen durch Kooperation und Elternarbeit sowie entsprechende Handlungsempfehlungen für die Schulpraxis erwartet.

Ihre Aufgaben:
  • Erarbeitung einer qualitativ ausgerichteten Dissertation im Themenbereich „Multiprofessionellen Kooperation und Elternarbeit“ mit einer systematischen Verknüpfung zur Demokratiebildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • enge Kooperation mit der Fachgruppe Forschungsmethoden an der Universität Oldenburg und wissenschaftliche Koordination der Creative Unit zur Unterstützung von Forschungsinitiativen
  • aktive Mitgestaltung der universitätsübergreifenden Kooperation in inter- und transdisziplinären Forschungsteams im Rahmen des Future.Ed-Projektes
  • forschungsbasierte Vorträge auf wissenschaftlichen Tagungen und Workshops
  • Unterstützung bei der Erstellung von Berichten und Ergebnisdokumentationen
  • Kooperation mit den Schulen des Forschungsverbundes
Ihr Profil:
  • ein abgeschlossenes, wissenschaftliches Hochschulstudium (Staatsexamen, Diplom (Uni), Master of Education bzw. Master of Arts) in Pädagogik, Erziehungs‑ und Bildungswissenschaften, einem Lehramtsstudiengang, Sozialwissenschaften, Psychologie oder einem benachbarten Fach
  • Promotionsbereitschaft in der Fachgruppe Forschungsmethoden mit einer Passung zum inhaltlichen Schwerpunkt des Projektes
  • fundierte Kenntnisse zur multiprofessionellen Kooperation und Elternarbeit (Begründungen, Rechtsgrundlagen, Theorieansätze, Praxisansätze, Modelle, Diskurse, empirische Befunde)
  • fundierte Kenntnisse in qualitativen und Grundkenntnisse in quantitativen Forschungsmethoden, inklusive der gängigen Auswertungssoftware (insbesondere MaxQDA und SPSS)
  • Erfahrungen in der Planung, Durchführung und Auswertung von Forschungsvorhaben
  • Interessen an den Themenbereichen Schulentwicklung, Demokratiebildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Interessen an partizipatorischen, gestaltungsorientierten und empowermentorientierten Erhebungs‑ und Auswertungsmethoden in Schulen
  • hohe Mobilitätsbereitschaft für Erhebungen, Absprachen und Workshops vor Ort in den Schulen und Standorten sowie
  • gute Sprachkenntnisse in Englisch (Nachweis erforderlich)
Erwünscht sind / Von Vorteil sind:
  • eine selbstständige, gewissenhafte und ergebnisorientierte Arbeitsweise
  • die Fähigkeit zur Arbeit im interdisziplinären Team und zur Kooperation mit Forschungspartner*innen
  • eine ausgeprägte Organisationskompetenz
  • die Fähigkeit zum wissenschaftlich‑methodischen Handeln sowie
  • ein sehr gutes schriftliches Ausdrucksvermögen
Wir bieten:
  • ein inspirierendes Arbeitsumfeld
  • ein dynamisches und offenes Team mit engagierten Mitarbeiter*innen sowie
  • ein großes Angebot an Qualifizierungsmöglichkeiten
Unser Anspruch:

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gemäß § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

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