
Aktiviere Job-Benachrichtigungen per E-Mail!
Erstelle in nur wenigen Minuten einen maßgeschneiderten Lebenslauf
Überzeuge Recruiter und verdiene mehr Geld. Mehr erfahren
Eine deutsche Universität in Oldenburg sucht einen Wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d) zur Koordination einer Forschungseinheit und zur Erstellung einer Dissertation über die multiprofessionelle Kooperation und Elternarbeit im Bildungsbereich. Die Position erfordert fundierte Kenntnisse in qualitativen Forschungsmethoden und eine hohe Mobilitätsbereitschaft. Das inspirierende Arbeitsumfeld ermöglicht enge Zusammenarbeit und aktive Mitgestaltung interdisziplinärer Forschungsprojekte.
Die Stelle wird über das von Zukunft Niedersachsen geförderte Drittmittelprojekt Future.Ed finanziert. Der niedersächsische Wissenschaftsraum Future Trends in Education (Future.Ed) umfasst die Standorte Leuphana Universität Lüneburg, Universität Oldenburg und Universität Osnabrück, die ihre komplementären Stärken in der empirischen Bildungsforschung nutzen, um Demokratiebildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung im Rahmen der Schulentwicklung über innovative Forschungsmethoden systematisch zu untersuchen. Die ausgeschriebene Stelle beinhaltet die wissenschaftliche Koordination einer Forschungseinheit (Creative Unit) an der Universität Oldenburg zum Thema „Elternarbeit und Multiprofessionalität“ – bestehend aus Forschenden aller drei Standorte – sowie die eigene wissenschaftliche Weiterqualifikation (Promotion) in dem Themenbereich. Die Forschungseinheit fokussiert sich auf die multiprofessionelle Kooperation in der Schule sowie die Kooperation mit Eltern und generiert ergänzende, qualitative Erkenntnisse zu den längsschnittlichen Erhebungen des Gesamtprojektes.
Zentrales Ziel des Dissertationsvorhabens ist es, die multiprofessionelle Kooperation und Elternarbeit an Schulen rekonstruktiv zu analysieren sowie systematisch in Beziehung zur Demokratiebildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung im Rahmen der Schulentwicklung zu setzen. Anvisiert sind im Dissertationsvorhaben qualitative Fallstudien, auch mit partizipatorischen, gestaltungsorientierten und empowermentorientierten Erhebungs- und Auswertungsmethoden, in zwei bis drei Schulen. Dabei sollen unterschiedliche qualitative Methoden systematisch aufeinander bezogen werden (z. B. Photovoice, Thematic Analysis, dokumentarische Methode, objektive Hermeneutik). Das Dissertationsvorhaben soll – basierend auf einer systematischen Literaturrecherche – vertiefte Erkenntnisse im Hinblick auf 1. die normativen Programmatiken und Vorstellungen, 2. die Praxen und Kulturen, 3. die Wahrnehmungen und Bewertungen sowie 4. die Erfolge, Schwierigkeiten und Widersprüche multiprofessioneller Kooperation und Elternarbeit aus Sicht unterschiedlicher Beteiligtengruppen liefern. Aus den Erkenntnissen werden außerdem Rückschlüsse zur Förderung der Demokratiebildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung an Schulen durch Kooperation und Elternarbeit sowie entsprechende Handlungsempfehlungen für die Schulpraxis erwartet.
Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gemäß § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.