Stellenausschreibung: Mehrere Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter (m/w/d) für die Visa-Einzelfallbearbeitung
Kennziffer: BVA-2025-167
Bewerbungsfrist: 26.01.2026
Arbeitsbeginn: zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Anstellungsart: unbefristet in Vollzeit oder Teilzeit
Einstiegsgehalt: 3.152,04 bis 3.482,94 € brutto
Laufbahn: Mittlerer Dienst
Bewertung: E 6TVöD / A 6m - A 8BBesO
Ort: Köln
Das Bundesverwaltungsamt (BVA) unterstützt die deutschen Auslandsvertretungen bei der Bearbeitung von Visumsanträgen und dient dabei als Kommunikations- und Serviceschnittstelle zwischen den Auslandsvertretungen und einer Vielzahl inländischer Stellen. Hierzu gehören u. a. die Ausländerbehörden, die Bundesagentur für Arbeit, aber auch die nationalen Sicherheitsbehörden und Nachrichtendienste. Damit leistet das BVA einen wesentlichen Beitrag zum wirtschaftlichen, persönlichen und interkulturellen grenzüberschreitenden Austausch unter gleichzeitiger Wahrung nationaler und europäischer Sicherheitsinteressen. Wir freuen uns über Ihre Bewerbung für eine sinnstiftende Tätigkeit im Interesse des Gemeinwohls.
Ihre Aufgaben
- Führen von Registerabgleichen (AZR, SIS, VWD) durch.
- Anlegen neuer Datensätze oder Speichern bestehender Visumsanträge in der Visadatei.
- Bearbeiten und Versenden von Antragsdokumenten an die Ausländerbehörden.
- Prüfung inhaltlicher, einzelfallbezogener Anfragen externer Verfahrensbeteiligter und Korrespondieren mit Auslandsvertretungen, Ausländerbehörden und ZAV.
- Bearbeiten von Sachstandsanfragen zum Verfahrensstand laufender Visaverfahren und Bearbeiten von Antworten des Bundeskriminalamtes (BKA) im Rahmen der Fingerabdruckprüfung.
- Für erfahrene Mitarbeitende mittelfristig mehrjährige Verwendung im Ausland möglich (z. B. an der Deutschen Botschaft in Peking oder im Generalkonsulat in Mumbai).
- Zu beachten: Keine Möglichkeit von Homeoffice oder Telearbeit.
Voraussetzungen (Qualifikationen & Kompetenzen)
Sie verfügen über eine der folgenden Qualifikationen:
- Einen erfolgreich abgeschlossenen Vorbereitungsdienst für den mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst. Beamtinnen/Beamte bis A 8 BBesO.
- Eine erfolgreiche Teilnahme am Angestelltenlehrgang I.
- Eine erfolgreich abgeschlossene dreijährige einschlägige Berufsausbildung im Bereich Verwaltung (z. B. Verwaltungsfachangestellte, Kauffrau/Kaufmann für Bürokommunikation, Sozialversicherungsfachangestellte, Steuerfachangestellte, Notarfachangestellte, Bank-, Industrie-).
- Bereits nachweisbare Berufserfahrung in der Arbeit mit Registern sowie nachweisbare Berufserfahrung in der öffentlichen Verwaltung (vorzugsweise).
- Gründliche, termingerechte und eigenverantwortliche Arbeitsweise.
- Priorisierung anfallender Aufgaben und effiziente Arbeitsweise.
- Bereitschaft, sich im Rahmen der Tätigkeit mit Gender- und Diversitätskompetenz zu befassen.
Wir bieten Ihnen
- Keine Kernarbeitszeit – Gleitzeit von 6–21 Uhr.
- Erstattung von Umzugskosten.
- Vielfältige Fortbildungs‑ und Personalentwicklungsmöglichkeiten.
- Förderung der Gesundheit mit Arbeitszeitbonus (z. B. Sportgruppen).
- DeutschlandJob‑Ticket mit Arbeitgeberzuschuss.
- Ausgleichszulage nach § 19b BBesG für Landesbeamtinnen/Beamt/Beamt für Angleichung einer etwaigen Differenz zum früheren Grundgehalt.
- Möglichkeit der späteren Verbeamtung bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen.
Dann bewerben Sie sich jetzt über unser Bewerbungsportal
- Es können ausschließlich Bewerbungen über das Online‑Bewerbungsportal berücksichtigt werden.
- Die mündlichen Auswahlgespräche finden voraussichtlich in der Kalenderwoche 8 statt.
- Eine Übernahme im Beamtenverhältnis erfolgt nach den laufbahnrechtlichen Voraussetzungen und setzt eine entsprechende Laufbahnbefähigung für den nichttechnischen Verwaltungsdienst voraus.
- Bewerbungen aus einem höheren Statusamt heraus können ausschließlich im Wege einer Rückernennung berücksichtigt werden.
- Es können ggf. weitere Bedarfe in anderen Aufgabenbereichen über die Ausschreibung gedeckt werden.
Wir freuen uns auf Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten und Geschlechter. Diversität und Chancengleichheit sind bei uns ein fester Bestandteil der Personalpolitik.
Der Bewerbungsprozess wird in deutscher Sprache durchgeführt, sodass angemessene Sprachkenntnisse erforderlich sind.
Schwerbehinderte und gleichgestellte Menschen werden bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt. Es wird lediglich ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.