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Doktorand Neurobiologie, Optogenetik (m/w/d)- RWTH Aachen

RWTH Aachen University

Magdeburg

Vor Ort

EUR 40.000 - 60.000

Teilzeit

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Zusammenfassung

Eine medizinische Fakultät sucht ab sofort engagierte Promovierende für Forschung in Neurowissenschaften. Die Stelle umfasst die Teilnahme an innovativen Projekten, die Anwendung fortschrittlicher Techniken in der neuronalen Bildgebung und die Mitarbeit in einem multidisziplinären Team. Bewerber sollten ein abgeschlossenes Studium in Biologie, Biochemie oder verwandten Disziplinen vorweisen und Interesse an neurobiologischen Fragestellungen mitbringen. Es erwartet Sie eine attraktive Vergütung nach TVL-Basis und eine offene, kreative Arbeitsatmosphäre.

Leistungen

Stimuliertes Umfeld für Promotion
Internationale Kooperationspartner
Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte

Qualifikationen

  • Abgeschlossenes Studium in der Biologie oder verwandten Disziplinen.
  • Kenntnisse in den Neurowissenschaften sind vorteilhaft.
  • Fähigkeit, in einem multidisziplinären Team zu arbeiten.

Aufgaben

  • Teilnahme an laufenden Forschungsprojekten.
  • Erfassung der neuronalen Aktivität auf Einzelzellniveau.
  • Durchführung von Verhaltensexperimenten.

Kenntnisse

Kenntnisse in den Neurowissenschaften
Teamfähigkeit

Ausbildung

Abgeschlossenes Studium in Biologie, Biochemie, Technik oder verwandten Disziplinen

Tools

Zwei-Photonen-Mikroskopie
Kalzium-Imaging
Optogenetische Manipulation
Jobbeschreibung

Die Arbeitsgruppe Neurophysiologie und Optogenetik des Instituts für Physiologie der Medizinischen Fakultät der Otto‑von‑Guericke‑Universität Magdeburg sucht „ ab sofort “ Promovierende (Vergütung auf TVL-Basis) mit starkem Interesse an neurobiologischen Fragestellungen.

Aufgaben

Unsere Fragestellung

Unsere Sinne ermöglichen es uns, schnell auf unserer Umwelt zu reagieren. Allerdings ist das, was wir wirklich wahrnehmen (und was nicht!), stark beeinflusst durch Aufmerksamkeit, Erwartungen und frühere Erfahrungen. Unser Gehirn filtert und moduliert also aktiv Informationen, die wir von unseren Sinnen erhalten, vor allem durch die Verwendung sogenannter „top‑down“ Eingänge. „Top‑down“ Systeme sind Hirnareale, die über Ziel und Zweck gebundene, aber auch multimodale Information verfügen und mit einer Vielzahl von anderen Hirngebieten verschaltet sind. Bei einer Störung dieser Systeme kann es zu schweren Erkrankungen wie beispielsweise dem Aufmerksamkeits‑Defizit‑Syndrom oder Autismus kommen.

Man weiß allerdings bisher nur wenig darüber, wie diese „top‑down“ Eingänge die sensorische Informationsverarbeitung früher verschalten im Gehirn beeinflussen. Unsere DFG geförderte Arbeitsgruppe untersucht diese „top‑down“ Modulationen und verwendet das olfaktorische System (Geruchssinn) von Mäusen als Modell.

Unsere Methoden

Die Promovierenden werden in laufende Forschungsprojekte einbezogen. In diesen Projekten erfassen wir mit Hilfe von hochauflösenden bildgebenden oder elektrophysiologischen Verfahren neuronale Aktivität auf Einzelzellniveau. In Kombination mit optogenetischen Manipulationen können wir mit diesen Methoden die Aktivität in neuronalen Netzwerken nicht nur „live“ und in Echtzeit beobachten, sondern auch gezielt verändern (aktivieren oder inhibieren), um herauszufinden, welche Netzwerke im Gehirn die sensorische Verarbeitung beeinflussen.

Für diese Forschung nutzen wir eine Vielzahl von innovativen Techniken, in denen die Promovierenden ausgebildet werden sollen, einschließlich der folgenden:

  • in vivo Zwei‑Photonen‑Mikroskopie
  • in vivo extrazelluläre elektrische Ableitungen
  • in vivo Kalzium‑Imaging
  • genetische, pharmakologische und optogenetische Manipulationen von Gehirnaktivität
  • Verhaltensexperimente
Qualifikationsprofil

Sie haben ein erfolgreich abgeschlossenes Studium in der Biologie, Biochemie, Technik oder verwandten Disziplinen, besitzen Kenntnisse in den Neurowissenschaften und die Fähigkeit, in einem multidisziplinären Team zu arbeiten.

Wir bieten

Wir suchen motivierte Personen, die unseren DFG geförderten Projekten (Forschungsgruppe, Schwerpunktprogramm, Graduiertenkolleg) beitreten möchten. Wir bieten eine offene Arbeitsatmosphäre, in der wir gegenseitig von den Erfahrungen des Anderen profitieren, ohne dabei die individuelle Kreativität einzuschränken. Unsere Arbeitsgruppe ist in die neurobiologische Ausrichtung der Medizinischen Fakultät der Otto‑von‑Guericke‑Universität eingebettet, verfügt zudem über eine Reihe internationaler Kooperationspartner und bietet damit ein stimulierendes Umfeld für eine Promotion im Bereich der Neurowissenschaften, in der bei Bedarf auch Auslandsaufenthalte möglich sind.

Vergütung:

Auf Sie wartet die Entgeltgruppe E13 nach Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst der Länder.

Besetzung:

Die Stelle ist ab sofort, in Teilzeit (65 %) und befristet zu besetzen.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne per E‑Mail zur Verfügung: Prof. Dr. M. Rothermel (E‑Mail) und Dr. D. Brunert (E‑Mail).

Bewerbungsunterlagen

Bitte bewerben Sie sich online, in einer zusammenhängenden PDF‑Datei und mit folgenden Unterlagen:

  • Abschlusszeugnisse
  • kurze Zusammenfassung der Diplom‑/Masterarbeit
  • Lebenslauf
  • Angabe von 2 Referenzen

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung rechtzeitig ein.

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