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Universität Potsdam sucht eine/n Akademische/n Mitarbeiter/in (w/m/d) als Leitung Implementationsforschung in der Humanwissenschaftlichen Fakultät, Department Erziehungswissenschaft. Die Stelle ist befristet bis 31.12.2030, Vollzeit (40 Std./Woche) nach EG 14 TV-L, Wissenschaftszeitvertragsgesetz gemäß WissZeitVG.
Einstiegsvoraussetzung ist ein Masterabschluss; Promotion wünschenswert. Sie konzipieren und koordiniert Studien zur Evaluation von Lehrkräftefortbildung, beraten zu Forschungsdesigns,
Öffentliche Stellenausschreibung
Im Jahr 1991 gegründet, hat sich die Universität Potsdam in der Wissenschaftslandschaft fest etabliert und sich zu einem herausragenden Wirtschaftsfaktor und Entwicklungsmotor für die Region entwickelt. Sie ist drittmittelstark, mehrfach prämiert in der Lehre, verfügt über eine serviceorientierte Verwaltung und wurde als familienfreundlich ausgezeichnet. Rund 20.000 Studierende und 3.000 Beschäftigte arbeiten an drei Standorten – Am Neuen Palais, Griebnitzsee und Golm – an einer der am schönsten gelegenen akademischen Einrichtungen Deutschlands.
An der Universität Potsdam, Humanwissenschaftliche Fakultät, Department
Erziehungswissenschaft, Professur Erziehungswissenschaftliche Bildungsforschung,
ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt vorbehaltlich der endgültigen Bewilligung der Mittel
durch das BMBFSFJ folgende Stelle zu besetzen:
Akademische/-r Mitarbeiter/-in (w/m/d) als
Leitung Implementationsforschung
Kenn-Nr. 358/2026
Befristet bis 31.12.2030 | Vollzeit (40 Std./Woche, 100 %) | EG 14 TV-L
Die Befristung erfolgt nach § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG).
Die Stelle wird im Rahmen der Vernetzungs- und Transferstelle der Bund-Länder-Initiative „Digitales Lehren und Lernen“ eingerichtet. Die Initiative zielt auf eine bundesweite, evidenzbasierte Qualitätsentwicklung im Bereich der digitalen und digitalisierungsbezogenen Lehrkräftebildung. Innerhalb des Gesamtvorhabens werden fünf thematische Kompetenzcluster eingerichtet, die Forschungsprojekte zur Förderung eines digitalen und digital gestützten Unterrichts und zur Entwicklung digitaler Souveränität in Schule und Unterricht bündeln. Die Vernetzungs- und Transferstelle soll die Kompetenzcluster in ihrer Arbeit unterstützen, sie in den Austausch bringen und ihre Arbeitsergebnisse für den Transfer in die Bildungspraxis zusammenführen. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit der Bildungspraxis, -verwaltung und -politik vorgesehen. Darüber hinaus sind eigene Forschungsprojekte geplant, die sich insbesondere mit der Gestaltung von Transfer- und Implementationsprozessen, der Evaluation von Professionalisierungsangeboten und der Qualifizierung von Multiplikator/-innen1 beschäftigen. Bei der Vernetzungs- und Transferstelle handelt es sich um ein Konsortium von Universitäten, Forschungsinstituten und dem Forum Bildung Digitalisierung, welches an der Universität Potsdam koordiniert und geleitet wird.
1 Diese Bezeichnung gilt für alle Geschlechterformen (w/m/d).
Es besteht die Möglichkeit der wissenschaftlichen Weiterqualifikation (Promotion bzw. Habiliation). Für die eigene vertiefte wissenschaftliche Arbeit steht mindestens ein Drittel der jeweiligen Arbeitszeit zur Verfügung.
Weitere Informationen zur Arbeitgeberin Universität Potsdam finden Sie unter https://www.uni-potsdam.de/de/arbeiten-an-der-up/arbeitgeberin/uebersicht
Für nähere Informationen zur ausgeschriebenen Stelle steht Ihnen Herr Prof. Dr. Dirk Richter per E-Mail: dirk.richter@uni-potsdam.de und Telefon: +49 331 / 977 – 2133 gerne zur Verfügung.
Die Bewerbungsfrist endet am 19.10.2026.
Sollten Sie Hochschulabschlüsse außerhalb der EU absolviert haben, reichen Sie bitte die deutsche Übersetzung und die Bewertung der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) ein. Ersatzweise bitten wir Sie um Zusendung eines PDF-Auszuges aus der Datenbank zur Anerkennung und Bewertung ausländischer Bildungsnachweise (ANABIN).
Die Universität Potsdam schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Bewerbungen aus dem Ausland und von Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Die Universität strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an; in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt (§ 7 Absatz 4 BbgHG).
Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bei Eignungstests und Auswahlgesprächen werden individuelle Nachteilsausgleiche gewährt, die ihrer Behinderung angemessen sind. Sofern ein Mensch mit Behinderung individuelle Nachteilsausgleiche in Anspruch nehmen möchte, teilt er dies bitte im Bewerbungsanschreiben mit.
Potsdam, 01.09.2026
Gern können Sie sich bei Fragen zum Bewerbungsprozess oder bei technischen Problemen per E-Mail an bewerbung@uni-potsdam.de wenden.