Die Gehaltslücke: Sechs von zehn Menschen suchen ein höheres Gehalt, als der Markt bietet

Zwischen Gehaltswunsch und Gehaltsrealität klafft in Deutschland eine deutliche Lücke. Laut JobLeads-Daten erwarten JobLeads-Nutzer in Deutschland im Schnitt 63.687 € – abgeleitet aus den Gehaltsfiltern, die sie bei der Jobsuche setzen. Arbeitgeber bieten 52.715 €. Das ist eine Lücke von 10.972 € pro Jahr, die zwischen Erwartung und Angebot liegt.
Für diese Studie haben wir 811.000 aktive Stellenanzeigen und Daten zu den Gehaltserwartungen von 245.000 Bewerbern analysiert, um die Diskrepanzen zwischen dem, was Jobsuchende wollen, und dem, was Unternehmen bieten, aufzudecken.
Das Wichtigste in Kürze
- Weltweit beträgt die Gehaltslücke 10.726 $ pro Jahr
- Die USA haben mit 33.332 $ pro Jahr die größte Gehaltslücke
- Frankreich ist das einzige Land, in dem die Erwartungen unter den tatsächlich angebotenen Gehältern liegen
- In Deutschland ist die Erwartungslücke im Bereich Charity & Community Services am größten: 24.593 € pro Jahr
- Gut die Hälfte der deutschen Nutzer (54 %) bewirbt sich auf Jobs oberhalb der eigenen Gehaltsvorstellung
- Projektmanager haben mit 35.645 $ die größte Gehaltslücke aller Positionen (US-Daten)
- Managing Directors sind die einzige Position, der mehr geboten wird, als sie erwartet (US-Daten)
Die folgenden Abschnitte schlüsseln jedes Ergebnis einzeln auf.
Deutsche Jobsuchende erwarten im Schnitt fast 11.000 € mehr Gehalt, als Arbeitgeber bieten
Die Gehaltserwartungslücke in Deutschland ist deutlich. JobLeads-Nutzer erwarten im Schnitt ein Gehalt von 63.687 € – das zeigen die Gehaltsfilter, die deutsche JobLeads-Nutzer bei ihrer Suche setzen. Arbeitgeber bieten dagegen 52.715 €. Eine Lücke von 10.972 €. Beim Median sieht es ähnlich aus: 60.000 € erwartet, 48.000 € geboten, eine Differenz von 12.000 € pro Jahr.
Und das ist kein rein deutsches Phänomen, auch wenn die Lücke hierzulande kleiner ausfällt als anderswo: In den US-Daten liegen die Erwartungen von 99 % der Bewerber über dem Marktangebot; in Deutschland sind es 61 %, also gut sechs von zehn. Kanadische Jobsuchende stehen vor einer Lücke von 21.907 $, in Australien beträgt die Differenz mehr als 14.803 $ (20.781 AUD).
Großbritannien ist ein interessanter Ausreißer. Dort liegen die durchschnittlichen Gehaltserwartungen nur 1.921 $ (1.428 £) über den angebotenen Gehältern. Gleichzeitig sind britische Jobsuchende die ehrgeizigsten aller Bewerber: 43 % bewerben sich auf Positionen oberhalb ihrer erwarteten Gehaltsspanne.
In Frankreich ist es umgekehrt: Dort erwarten Bewerber deutlich weniger, als Arbeitgeber bieten. Im Median sind es 52.381 $ Erwartung gegenüber 74.577 $ Angebot, also 22.196 $ mehr, als Bewerber verlangen. Das könnte daran liegen, dass französische Beschäftigte ihre Gehaltserwartungen oft an gesetzlich verankerten Mindestlohntabellen aus Branchenvereinbarungen ausrichten, statt an dem, was der Markt tatsächlich zahlt.
Kombiniert mit einem kulturellen Tabu, offen über Gehälter zu sprechen, fehlt vielen Bewerbern schlicht der Einblick, was Arbeitgeber zu zahlen bereit sind. Die Folge: Sie fordern weniger, als der Markt hergeben würde.
| Land | Erwartetes Mediangehalt | Angebotenes Mediangehalt | Differenz |
|---|---|---|---|
| Australien | 64.616 $ | 50.401 $ | 14.216 $ |
| Kanada | 70.947 $ | 49.040 $ | 21.907 $ |
| Deutschland* | 60.000 € | 48.000 € | 12.000 € |
| Frankreich | 52.381 $ | 74.577 $ | -22.196 $ |
| Großbritannien | 104.763 $ | 91.536 $ | 13.226 $ |
| Irland | 92.060 $ | 83.890 $ | 8.170 $ |
| USA | 125.000 $ | 94.930 $ | 30.070 $ |
*Deutschland: Medianwerte in Euro, abgeleitet aus den Gehaltsfiltern deutscher JobLeads-Nutzer bei der Jobsuche (Suchverhalten, keine Umfrageantwort).

Weltweit betrachtet erwarten Beschäftigte im Schnitt 94.078 $, während Unternehmen Gehälter von 83.668 $ bieten. Das zeigt: Wie groß die Gehaltslücke ausfällt, hängt stark vom Land und von der Branche ab, in der du arbeitest.
Die größte Gehaltslücke in Deutschland: 24.593 € im Bereich Charity & Community Services
In den deutschen JobLeads-Daten klafft die größte Lücke zwischen Gehaltserwartung und Angebot im Wohltätigkeits- und Sozialbereich (Charity & Community Services): 24.593 € pro Jahr. Die Branchenzuordnung erfolgt dabei auf Unternehmensebene, die Erwartungen stammen aus dem Suchverhalten der Nutzer.
Wie stark sich die Lücke je nach Branche unterscheidet, zeigen die US-Daten der Studie besonders deutlich. Dort reicht die durchschnittliche Differenz zwischen erwarteten und angebotenen Gehältern je nach Branche von 33.482 $ bis 44.263 $.
| Branche (US-Daten) | Durchschnittliches Gehalt | Durchschnittliche Erwartung | Erwartungslücke |
|---|---|---|---|
| Vertrieb (Sales) | 88.765 $ | 133.028 $ | -44.263 $ |
| Management & Operations | 106.785 $ | 151.046 $ | -44.261 $ |
| Human Resources | 90.725 $ | 133.322 $ | -42.596 $ |
| Bio, Pharmakologie & Gesundheit | 90.253 $ | 131.222 $ | -40.969 $ |
| Ingenieurwesen | 100.833 $ | 140.364 $ | -39.531 $ |
| Marketing & Medien | 97.310 $ | 135.439 $ | -38.129 $ |
| IT & Technologie | 116.721 $ | 154.658 $ | -37.937 $ |
| Consulting | 118.679 $ | 156.453 $ | -37.774 $ |
| Finanzen | 109.286 $ | 143.701 $ | -34.415 $ |
| Recht | 105.799 $ | 139.281 $ | -33.482 $ |
In den USA hat der Vertrieb mit 44.263 $ die größte Diskrepanz. Das liegt zum Teil daran, wie Vergütung im Vertrieb funktioniert: Zu diesen Rollen gehören oft Provisionen, Boni und Leistungsanreize zusätzlich zum Grundgehalt. Jobsuchende rechnen das hohe Verdienstpotenzial in ihre Erwartungen ein, Arbeitgeber schreiben aber das Grundgehalt aus, nicht die Zielvergütung.
Fast gleichauf liegt Management & Operations, nur 2 $ dahinter bei 44.261 $. Human Resources folgt mit einer Lücke von 42.596 $. In beiden Fällen ist ein großer Teil des Problems die Mehrdeutigkeit der Jobtitel.
„Manager" kann fast jeden beschreiben, von der Leitung eines kleinen Teams bis zur Führungskraft auf Senior-Ebene, und Jobsuchende orientieren sich naturgemäß eher am oberen Ende der Skala. HR-Fachkräfte erleben dabei eine besondere Ironie: Sie verwalten oft die Gehaltsdaten für den Rest des Unternehmens und überschätzen trotzdem, was ihre eigene Rolle am offenen Markt wert ist.
Am anderen Ende des Spektrums verzeichnet der Rechtsbereich mit 33.482 $ die kleinste Lücke aller Branchen, dicht gefolgt von Finanzen mit 34.415 $. Diese Werte liegen zwar näher beieinander, aber eine Lücke von über 33.000 $ ist alles andere als vernachlässigbar.
| Position (US-Daten) | Durchschnittliche Erwartung vs. durchschnittliches Angebot |
|---|---|
| Managing Director | +8.640 $ |
| Vice President | -4.030 $ |
| Head of Department | -27.269 $ |
| Specialist | -29.996 $ |
| Team Leader | -32.783 $ |
| Project Manager | -35.645 $ |
Managing Director ist die einzige Position, bei der die Realität die Erwartungen tatsächlich übertrifft: Arbeitgeber bieten 8.640 $ mehr, als die Bewerber erwarten. Alle anderen greifen nach mehr, als der Markt hergibt.
Vice Presidents kommen unter den übrigen Rollen der Parität am nächsten, mit einer moderaten Lücke von 4.030 $. Bei den anderen Positionen sieht es weniger gut aus. Projektmanager haben mit 35.645 $ pro Jahr die größte Diskrepanz zwischen erwartetem und angebotenem Gehalt. Team Leader folgen mit 32.783 $, Specialists liegen mit 29.996 $ knapp dahinter.
Betrachtet man einzelne Berufsfelder, erleben Fachkräfte in Forschung, Entwicklung und Labor die schärfste Diskrepanz von allen. Sie erwarten im Schnitt 159.256 $, bekommen aber nur 102.686 $ pro Jahr angeboten, eine Lücke von 56.570 $. Sehr ähnlich sieht es im Controlling aus: Dort erwarten Fachkräfte 163.219 $ und erhalten 107.849 $ (eine Lücke von 55.370 $).
Rollen in HR-Strategie & -Management sowie Business Engineering folgen dicht dahinter mit Lücken von 50.635 $ bzw. 48.134 $. Unter den gelisteten Rollen zeigt Operations & Business Administration die kleinste, aber immer noch beträchtliche Lücke von 45.013 $ pro Jahr.
| Berufsfeld (US-Daten) | Durchschnittliches Angebot | Durchschnittliche Erwartung | Erwartungslücke |
|---|---|---|---|
| Forschung, Entwicklung und Labor | 102.686 $ | 159.256 $ | -56.570 $ |
| Controlling | 107.849 $ | 163.219 $ | -55.370 $ |
| HR-Strategie & -Management | 107.879 $ | 158.513 $ | -50.635 $ |
| Allgemeines HR | 77.689 $ | 126.527 $ | -48.838 $ |
| Business Engineering & Management | 118.783 $ | 166.917 $ | -48.134 $ |
| Allgemeiner Vertrieb | 76.445 $ | 123.672 $ | -47.226 $ |
| Business Intelligence & Analyse | 95.879 $ | 142.349 $ | -46.470 $ |
| Projekt- & Prozessmanagement | 102.212 $ | 148.525 $ | -46.312 $ |
| Operations & Business Administration | 106.160 $ | 151.173 $ | -45.013 $ |
| HR Services | 62.018 $ | 106.527 $ | -44.509 $ |
In Deutschland bewerben sich 54 % der JobLeads-Nutzer auf Positionen oberhalb ihrer Gehaltsvorstellung, deutlich mehr als etwa in den USA (24 %)
Wer sich auf Jobsuche macht, muss seine Gehaltsvorstellung oft schon sehr früh im Prozess angeben. Genau dann tauchen Fragen auf wie: „Wie hoch soll ich zielen?" und „Mit wie viel würde ich mich zufriedengeben?"
Die deutschen Studiendaten zeigen: Nur rund ein Drittel der Jobsuchenden (34 %) geht auf Nummer sicher und bewirbt sich auf Positionen, die innerhalb ihrer angegebenen Gehaltsspanne liegen. Die Mehrheit zielt höher.

Auch der Lebenslauf spielt dabei oft eine Rolle: US-Jobsuchende, die sich mit ihrem Lebenslauf sicher fühlen, zielen auf Rollen, die 13.000 $ mehr zahlen, als jene, die sich unvorbereitet fühlen.
Mehr als die Hälfte der Bewerber zielt über die eigene Gehaltsspanne hinaus und bewirbt sich auf Positionen, die mehr zahlen, als sie ursprünglich angegeben haben. Strategisch ist das klug: Diese Jobsuchenden haben verstanden, dass Gehaltsspannen Startpunkte sind, keine Obergrenzen. Für die richtige Stelle lohnt es sich, höher zu greifen.
Der Ehrgeiz variiert je nach Land. In Großbritannien bewerben sich über 43 % auf Jobs oberhalb ihrer angegebenen Erwartung, in den USA nur 24 %. Dabei zielen britische Jobsuchende gar nicht wild nach oben: Die durchschnittliche Differenz zwischen erwartetem und angepeiltem Gehalt liegt bei bescheidenen 1.900 $ pro Jahr. Sie greifen nicht nach den Sternen, sondern strecken nur vorsichtig die Fühler aus.
Der Talent Acquisition Manager von JobLeads erklärt das so: Gehälter in Großbritannien sind stärker komprimiert als in den USA, mit engeren und standardisierteren Gehaltsbändern. Wenn sich ein britischer Jobsuchender über seiner Erwartung bewirbt, beträgt der Unterschied deshalb oft nur ein paar Tausend, weil das nächsthöhere Band schlicht nicht dramatisch höher liegt.
Aus meiner Erfahrung in beiden Märkten verhandeln US-Bewerber deutlich offensiver. Dort gehört der „große Aufschlag" zur Kultur: hoch zielen und mit Gegenwind rechnen. Die britische Arbeitskultur ist beim Thema Geld zurückhaltender, und deutlich mehr zu fordern, als angeboten wird, kann dort anmaßend oder sogar unhöflich wirken.
Nathan Putsey – Talent Acquisition Manager, JobLeads (übersetzt aus dem Englischen)
Der Schritt aus der Komfortzone geht allerdings fast nur in eine Richtung: Nur knapp 8 % bewerben sich auf Positionen unterhalb ihrer Erwartungen. Das heißt nicht zwingend, dass sie aufgegeben haben. Diese Bewerber haben vermutlich etwas entdeckt, das ihnen mehr wert ist als das Gehalt. Vielleicht ein Fuß in der Tür beim Wunschunternehmen oder eine Rolle mit besserer Work-Life-Balance.
Ihre Bewerbungen zeigen: Das Grundgehalt ist wichtig, aber nicht alles. Und dieses Muster ist kein Zufall. Unsere Untersuchung zum Gender Pay Gap zeigt, dass Männer sich deutlich häufiger oberhalb ihrer angegebenen Spanne bewerben.
Über 55 % der Berufstätigen versuchen gar nicht erst, das Gehalt zu verhandeln
Erstaunlich ist dabei: Eine US-Studie von The Interview Guys zeigt, dass über 55 % der Berufstätigen das erste Angebot annehmen, ohne zu verhandeln. Dabei hat das Pew Research Center herausgefunden, dass zwei Drittel derjenigen, die verhandeln, bekommen, was sie fordern, mit Erhöhungen von durchschnittlich 18 % über dem ersten Angebot. Das ist Geld, das auf dem Tisch liegen bleibt.
Und eine Untersuchung von CareerBuilder zeigt: Arbeitgeber haben nichts dagegen. Über 70 % erwarten sogar, dass du verhandelst. Das Missverständnis liegt nicht bei den Personalverantwortlichen, sondern bei den Bewerbern, die nicht merken, dass die Tür offen steht.
Auch Arbeitgeber stehen unter Druck. Eine Studie von Robert Half ergab, dass fast drei Viertel der Personalverantwortlichen befürchten, mit den Vergütungserwartungen nicht Schritt halten zu können. Sie reagieren, indem sie Angebote mit zusätzlichen Benefits und Extras aufstocken. Ein kluger Zug, denn 53 % der Beschäftigten sagen, sie würden für bessere finanzielle Anreize wie Boni oder Aktienoptionen den Job wechseln, selbst wenn sich das Grundgehalt nicht bewegt.
Gesetze zur Gehaltstransparenz breiten sich in den USA und in Europa aus. Gehaltsdaten waren nie zugänglicher. Jobsuchende kennen ihren Wert. Arbeitgeber wissen, dass gefragt wird. Schwer zu erklären ist nur, warum mehr als die Hälfte trotzdem schweigt.
Angst vor dem Markt, Sorgen wegen der Seniorität, fehlendes Selbstvertrauen: Die Gründe variieren. Die Daten aber nicht. Mut zahlt sich aus.
Mehr dazu: Die JobLeads-Untersuchung zu Tech-Gehältern vor Ort vs. remote ergab, dass satte 86 % der Rollen vor Ort besser bezahlt werden als remote.
Was heißt das für deine nächste Gehaltsverhandlung?
Interessanterweise rechnen über 70 % der Arbeitgeber damit, dass Bewerber verhandeln, und 66 % der Verhandelnden bekommen erfolgreich, was sie fordern. Das zeigt: Schweigen lässt schlicht Geld auf dem Tisch liegen.
Also:
Wie antwortest du auf die Frage nach deiner Gehaltsvorstellung?
Wenn du gefragt wirst „Was ist Ihre Gehaltsvorstellung?", weiche zunächst aus und sage: „Ich würde gern erst mehr über den vollen Zuschnitt der Rolle und Ihre budgetierte Spanne für diese Position erfahren." Das bewegt Arbeitgeber dazu, ihre Spanne offenzulegen, bevor du dich auf eine Zahl festlegst. Wenn man nachhakt, nenne eine recherchebasierte Spanne statt einer einzelnen Zahl. Das kann so klingen: „Auf Basis meiner Recherche und Erfahrung strebe ich X bis Y an, bin aber offen dafür, über das Gesamtpaket zu sprechen."
Das Gegenmittel gegen diese Lücke ist Information. Wenn du weißt, was Unternehmen tatsächlich zahlen, und nicht nur, was du dir erhoffst, verhandelst du aus einer Position der Stärke, nicht aus Wunschdenken.
Wer zuerst eine Zahl nennt, verliert fast immer. Dein Ziel in frühen Gesprächen ist es, Informationen zu sammeln und nicht zu viel preiszugeben.
Christy Morgan – Karrierecoach, JobLeads (übersetzt aus dem Englischen)
Zusammenfassung
Die Gehaltserwartungslücke ist kein Mysterium, sondern ein Missverhältnis zwischen dem, was Beschäftigte glauben, wert zu sein, und dem, was der Markt gerade bietet. In Deutschland klafft diese Lücke am weitesten im Bereich Charity & Community Services mit 24.593 € pro Jahr. In den US-Daten führt der Vertrieb mit 44.263 $, am kleinsten ist die Lücke dort im Rechtsbereich mit 33.482 $, und für Managing Directors dreht sie sich sogar um: Ihnen werden 8.640 $ mehr geboten, als sie erwarten.
Entscheidend ist aber: Diese Lücke muss dich nichts kosten. Verhandeln funktioniert, und die meisten Arbeitgeber erwarten es. Trotzdem fragen ganze 55 % der Berufstätigen nie nach.
Die Fachkräfte, die die Lücke schließen, haben nicht mehr Glück. Sie fragen einfach.
Die gute Nachricht: Einen Job zu finden, der deiner Gehaltsvorstellung entspricht, muss kein Ratespiel sein. JobLeads verbindet dich direkt mit Headhuntern und Personalverantwortlichen, die Positionen in deiner Zielgehaltsspanne besetzen. Warum also nicht ausprobieren?
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Methodik
Diese Studie basiert auf zwei eigenen JobLeads-Datenquellen, erhoben zwischen Juli und Dezember 2025:
- 811.000 aktive Stellenanzeigen aus den USA (425.847), Australien (50.106), Kanada (110.005), Großbritannien (212.231), Deutschland (1.642), Frankreich (2.422) und Irland (9.207)
- 245.000 Nutzerangaben von JobLeads-Mitgliedern in diesen Ländern
Für die Analyse nach Jobtiteln und Positionsebenen haben wir nur aggregierte Werte mit mehr als 300 Jobs berücksichtigt, um statistische Verlässlichkeit sicherzustellen. Die Daten spiegeln tatsächliche Einstellungstrends und das Verhalten von Jobsuchenden auf unserer Plattform in der zweiten Jahreshälfte 2025 wider. In dieser Studie haben wir ungewichtete Länderdurchschnitte verwendet. Die deutschen Erwartungswerte wurden aus den Gehaltsfiltern deutscher Nutzer bei der Jobsuche abgeleitet; Ausreißer unter 10.000 € und über 300.000 € wurden ausgeschlossen.
Einschränkungen des Datensatzes:
- Diese Studie stützt sich ausschließlich auf JobLeads-Plattformdaten. Die Stichprobe spiegelt Nutzer und Stellenanzeigen innerhalb unseres Ökosystems wider und ist möglicherweise nicht auf den gesamten Arbeitsmarkt übertragbar.
- Die Daten decken nur sieben Länder ab, die Ergebnisse lassen sich also nicht vollständig global interpretieren.
- Das sechsmonatige Erhebungsfenster ist eine Momentaufnahme und möglicherweise nicht auf andere Zeiträume des Jahres übertragbar.
Hinweis zur Weiterverwendung
Wenn dir unsere Untersuchung geholfen hat, die Gehaltserwartungslücke besser zu verstehen, teile gern einzelne Erkenntnisse oder Statistiken aus dieser Studie. Bitte nenne JobLeads als Quelle und verlinke auf diese Seite. Danke!
Beata Stefanowicz
Content & Insights Writer
Beata erstellt Content, bei dem Jobsuchende an erster Stelle stehen. Ob praktische Ratschläge in ihren Blogs oder Studienergebnisse aus erster Hand – sie schreibt ihre Texte mit dem Ziel, Menschen die Klarheit und das Selbstvertrauen zu geben, den Job zu finden, die sie verdienen.