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Georg-August-Universität Göttingen, Abteilung für Klinische Psychologie und Experimentelle Psychopathologie, sucht eine wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d) im Doktorandenprogramm, 75% der Arbeitszeit, ab 01.01.2027. Die Stelle ist 4 Jahre befristet und nach TV-L 13 vergütet; Promotionsprojekt erwünscht.
Aufgaben: Entwicklung semantischer Gedächtnisaufgaben, klinisch-experimentelle Studien, Messung von HRV und Kortisol; Zusammenarbeit mit Münster.
Stellen-ID: 3394
Einrichtung: Abteilung für Klinische Psychologie und Experimentelle Psychopathologie
Am Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie der Georg-August-Universität Göttingen ist in der Abteilung für Klinische Psychologie und Experimentelle Psychopathologie eine Stelle als
wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d)
(Doktorand*in)
mit 75 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 29,85 Stunden/Woche) zum 01.01.2027 zu besetzen.
Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L. Die Stelle dient der wissenschaftlichen Weiterqualifikation. Dementsprechend ist die Durchführung eines Promotionsprojekts ausdrücklich erwünscht. Die Stelle ist auf die Dauer von 4 Jahren befristet. Die Stelle ist in den Sonderforschungsbereich ‚Episodic Memory‘ (SFB 1844) eingebunden, der an der Ruhr-Universität Bochum angesiedelt werden soll und bei dem Frau Prof. Dr. Woud Principal Investigator ist. Die Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt der Förderzusage, der Entscheid durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft erfolgt am 26.11.2026.
In diesem Teilprojekt werden Gedächtnisprozesse und kognitive Mechanismen im Kontext traumatischer Erfahrungen untersucht. Zunächst soll eine innovative experimentelle Aufgabe entwickelt werden, mit der insbesondere Prozesse des semantischen Gedächtnisses und Intrusionen untersucht werden können. Zusätzlich werden zwei klinisch-experimentelle Studien mit dem Trauma-Film-Paradigma durchgeführt, um das Zusammenspiel von Gedächtnis, mentaler Imagination und kognitiver Neubewertung zu untersuchen. Ergänzend werden psychophysiologische Prozesse, unter anderem die Herzratenvariabilität, sowie stressrelevante Marker wie Kortisol erfasst. Die Studien werden in Zusammenarbeit mit der Universität Münster durchgeführt.
Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche, spannende und anspruchsvolle Tätigkeit mit sehr guten Forschungs- und Lehrbedingungen in einer renommierten universitären Einrichtung, ein angenehmes Arbeitsklima in einem dynamischen, unterstützenden und jungen Team, umfangreiche Möglichkeiten zum kollegialen Austausch am Institut und dem Therapie- und Beratungszentrum (TBZ), die Möglichkeiten zur persönlichen Weiterqualifizierung und Fortbildung und dem selbstständigem Bearbeiten eigener Forschungsideen mit Bezug zur Arbeitsgruppe sowie mit Göttingen einen Ort, der sich durch eine sehr hohe Lebensqualität auszeichnet.
Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Die Universität hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter erhalten bei gleicher Qualifikation den Vorzug. Eine Behinderung bzw. Gleichstellung ist zur Wahrung der Interessen bitte bereits in die Bewerbung aufzunehmen.
Kontaktperson: Frau Sarah Aschoff sarah.aschoff@uni-goettingen.de 0551 39-29022
Besetzungsdatum: 01.01.2027
Bewerbungsfrist: 27.10.2026