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Die Georg-August-Universität Göttingen sucht eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (Doktorand*in) für die Abteilung für Klinische Psychologie. Die Stelle umfasst 65-75 % der wöchentlichen Arbeitszeit und hat eine Laufzeit von 3,5 Jahren.
Zu den Aufgaben gehören unter anderem EEG-Studien zur Gesichtswahrnehmung und die Durchführung eines Promotionsprojekts. Wir bieten ein angenehmes Arbeitsklima und gute Forschungsmöglichkeiten.
Am Georg‑Elias‑Müller‑Institut für Psychologie der Georg‑August‑Universität Göttingen ist in der Abteilung für Klinische Psychologie und Experimentelle Psychopathologie eine Stelle als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d) (Doktorand*in) mit 65‑75 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 25,87‑29,85 Stunden/Woche) zum 01.07.2026 zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV‑L. Die Stelle dient der wissenschaftlichen Weiterqualifikation. Dementsprechend ist die Durchführung eines Promotionsprojekts ausdrücklich erwünscht. Die Stelle ist auf die Dauer von 3,5 Jahren befristet. Die Stelle ist in den Sonderforschungsbereich „Cognition of Interaction“ (SFB 1528) eingebunden, der an der Universität Göttingen angesiedelt ist. Die Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt der Förderzusage, die Entscheidung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft erfolgt am 15.05.2026.
In diesem Projekt wird untersucht, wie Menschen Gesichter wahrnehmen, insbesondere bei sozialer Angst. Ein Schwerpunkt liegt auf Aufmerksamkeits‑ und Interpretationsverzerrungen und deren Zusammenhang mit Verhalten in sozialen Interaktionssituationen. Dies wird u.a. mit EEG und Gesichtserkennungsaufgaben erforscht. Zudem soll untersucht werden, ob angstrelevante Vermeidungsprozesse reduziert werden können und wie sich dies auf soziale Interaktionen auswirkt. Die Tätigkeit umfasst die Breite des wissenschaftlichen Arbeitens (z.B. Designplanung, Datenerhebung & -auswertung, Publizieren eigener Artikel).
Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche, spannende und anspruchsvolle Tätigkeit mit sehr guten Forschungs‑ und Lehrbedingungen in einer renommierten universitären Einrichtung, ein angenehmes Arbeitsklima in einem dynamischen, unterstützenden und jungen Team, umfangreiche Möglichkeiten zum kollegialen Austausch am Institut und dem Therapie‑ und Beratungszentrum (TBZ), die Möglichkeiten zur persönlichen Weiterqualifizierung und Fortbildung und dem selbstständigem Bearbeiten eigener Forschungsideen mit Bezug zur Arbeitsgruppe sowie mit Göttingen einen Ort, der sich durch eine sehr hohe Lebensqualität auszeichnet.
Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich zudem als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Der berufliche Teilhabe von schwerbehinderten Beschäftigten sieht sich die Universität in besonderer Weise verpflichtet und begrüßt deshalb Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung den Vorzug. Eine Behinderung bzw. Gleichstellung ist zur Wahrung der Interessen bereits in die Bewerbung aufzunehmen.