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Die Universität Bielefeld sucht für die Fakultät Chemie eine wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d) im IOCB. Die Position ist mit 67 % Teilzeit und einer Vergütung nach E13 TV-Ldot versehen und befristet.
Es geht um Arbeiten in Forschung zu chemoenzymatischen Synthesen und Biotransformationen. Sie entwickeln Biotransformationen, bearbeiten Konzepte zur in situ Cofaktor-Regeneration und kombinieren biokatalytische Schritte mit klassischen chemischen
In der Fakultät für Chemie ist die folgende Position zu besetzen:
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) in der IOCB
Die Arbeitsgruppe IOCB in der Fakultät für Chemie an der Universität Bielefeld, bestehend aus einem Team von 15 bis 20 Mitarbeiter*innen, beschäftigt sich mit Forschungsthemen zur industriellen organischen Chemie und Biotechnologie, wobei diese unter anderem im Rahmen von verschiedenen nationalen und internationalen öffentlich geförderten Drittmittelprojekten bearbeitet werden.
Im Rahmen des Forschungsprojekts "chemoenzymatische Synthesen" als Beitrag zu einer nachhaltigen Chemie wird in Fortsetzung bisheriger Forschungsprojekte auf diesem Gebiet die Kombination von chemokatalytischen und enzymatischen Reaktionen zu den in einem Reaktor durchgeführten organischen Synthesen ohne Aufarbeitung von Zwischenstufen (lntermediaten) erforscht und bearbeitet. Dadurch wird der Einsatz von Lösungsmitteln ebenso wie die Bildung von Abfall minimiert und die Gesamtprozesseffizienz deutlich erhöht. Eine wesentliche Voraussetzung ist die Kompatibilität der beteiligten Reaktionsschritte.
Ein Schwerpunkt in diesem Forschungsprojekt liegt in der Einbindung von Biotransformationen mit Redox-Enzymen in solche Eintopfsynthesen, wobei als Zielmoleküle unter anderem α-Aminosäuren in enantiomerenreiner Form hergestellt werden sollen. Zunächst werden hierzu die gewünschten Biotransformationen entwickelt, wobei auch der Bearbeitung verschiedener Konzepte der in situ-Cofaktor-Regenerierung besondere Bedeutung zukommt.
Für die nachfolgende Kombination mit „klassisch chemischen“ Reaktionen werden dann die Einzelreaktionen im Hinblick auf deren Kombination optimiert. Anschließend soll dann die jeweilige Eintopfsynthese realisiert und zudem im vergrößerten Labor-Maßstab durchgeführt werden. Diese neuartigen Verfahren sollen den Zugang zu Zielmolekülen mit industrieller Relevanz in ökonomisch attraktiver und nachhaltiger Weise ermöglichen. Wie obig erwähnt, liegt bei den Zielprodukten ein Schwerpunkt auf der Herstellung von enantiomerenreinen α-Aminosäuren, welche für die Herstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen von Interesse sind. Die experimentellen Arbeiten sollen dabei von einer computerunterstützten Prozessmodellierung begleitet werden
Unser Angebot
Das erwarten wir
Das wünschen wir uns
Bewerbungsfrist: 04.11.2026
Kontakt
Prof. Dr. Harald Gröger
0521 106-2057
Anschrift
Universität Bielefeld
Fakultät für Chemie
Prof. Dr. Harald Gröger
Postfach 10 01 31
33501 Bielefeld
In der Fakultät für Chemie ist die folgende Position zu besetzen:
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) in der IOCB Kennziffer: Wiss26349
Die Arbeitsgruppe IOCB in der Fakultät für Chemie an der Universität Bielefeld, bestehend aus einem Team von 15 bis 20 Mitarbeiter*innen, beschäftigt sich mit Forschungsthemen zur industriellen organischen Chemie und Biotechnologie, wobei diese unter anderem im Rahmen von verschiedenen nationalen und internationalen öffentlich geförderten Drittmittelprojekten bearbeitet werden.
Im Rahmen des Forschungsprojekts "chemoenzymatische Synthesen" als Beitrag zu einer nachhaltigen Chemie wird in Fortsetzung bisheriger Forschungsprojekte auf diesem Gebiet die Kombination von chemokatalytischen und enzymatischen Reaktionen zu den in einem Reaktor durchgeführten organischen Synthesen ohne Aufarbeitung von Zwischenstufen (lntermediaten) erforscht und bearbeitet. Dadurch wird der Einsatz von Lösungsmitteln ebenso wie die Bildung von Abfall minimiert und die Gesamtprozesseffizienz deutlich erhöht. Eine wesentliche Voraussetzung ist die Kompatibilität der beteiligten Reaktionsschritte.
Ein Schwerpunkt in diesem Forschungsprojekt liegt in der Einbindung von Biotransformationen mit Redox-Enzymen in solche Eintopfsynthesen, wobei als Zielmoleküle unter anderem α-Aminosäuren in enantiomerenreiner Form hergestellt werden sollen. Zunächst werden hierzu die gewünschten Biotransformationen entwickelt, wobei auch der Bearbeitung verschiedener Konzepte der in situ-Cofaktor-Regenerierung besondere Bedeutung zukommt.
Für die nachfolgende Kombination mit „klassisch chemischen“ Reaktionen werden dann die Einzelreaktionen im Hinblick auf deren Kombination optimiert. Anschließend soll dann die jeweilige Eintopfsynthese realisiert und zudem im vergrößerten Labor-Maßstab durchgeführt werden. Diese neuartigen Verfahren sollen den Zugang zu Zielmolekülen mit industrieller Relevanz in ökonomisch attraktiver und nachhaltiger Weise ermöglichen. Wie obig erwähnt, liegt bei den Zielprodukten ein Schwerpunkt auf der Herstellung von enantiomerenreinen α-Aminosäuren, welche für die Herstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen von Interesse sind. Die experimentellen Arbeiten sollen dabei von einer computerunterstützten Prozessmodellierung begleitet werden
Die Beschäftigung ist der wissenschaftlichen Qualifizierung förderlich, die Gelegenheit zur wissenschaftlichen (Weiter-)Qualifikation wird gegeben.
Unser Angebot
Ihr Profil Das erwarten wir
Das wünschen wir uns
Bewerbungsfrist: 04.11.2026
Kontakt
Prof. Dr. Harald Gröger
0521 106-2057
Anschrift
Universität Bielefeld
Fakultät für Chemie
Prof. Dr. Harald Gröger
Postfach 10 01 31
33501 Bielefeld
Die Universität Bielefeld ist für ihre Erfolge in der Gleichstellung mehrfach ausgezeichnet und als familienfreundliche Hochschule zertifiziert. Sie freut sich über Bewerbungen von Frauen. Dies gilt im besonderen Maße im wissenschaftlichen Bereich sowie in Technik, IT und Handwerk. Bewerbungen von geeigneten schwerbehinderten oder ihnen gleichgestellten behinderten Menschen sind ausdrücklich erwünscht. An der Universität Bielefeld werden Stellenbesetzungen auf Wunsch grundsätzlich auch mit reduzierter Arbeitszeitvorgenommen, soweit nicht im Einzelfall zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen.