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Akademie Für Ethik in Der Medizin in Ulm sucht eine/n Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (100 %) zur Mitarbeit im Drittmittelprojekt FePro-Ulm. Sie unterstützen Organisation, Koordination mit Partnern und Publikation der Forschungsergebnisse.
Erwartet wird ein abgeschlossenes Studium in Medizin oder Geistes-/Sozialwissenschaften; eine Promotion ist von Vorteil. Sehr gute Englischkenntnisse werden vorausgesetzt.
For English version see below.
Am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin (Direktor: Professor Dr. Florian Steger) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als:
Wissenschaftlicher Mitarbeiter (w/m/d) (100 %)
Im Rahmen eines Drittmittelprojektes „Fertility Protection Research Centre Ulm – FePro-Ulm“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt und befristet bis zum 31.7.2028 zu besetzen. Eine Möglichkeit der Verlängerung besteht.
Die reproduktive Gesundheit ist für jeden Einzelnen, für die Gesellschaft und für die Gesundheit künftiger Generationen von großer Bedeutung. Dies umfasst sowohl physische und medizinische als auch psychosoziale und medizinethische Dimensionen. Ein zentraler Aspekt der reproduktiven Gesundheit ist der Schutz der Fruchtbarkeit. Ziel des ethischen Teilprojekts ist eine Begleitforschung zu ethischen, rechtlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Verbesserung bestehender und der Entwicklung neuer Methoden zur Fertilitätsprotektion für unterschiedliche soziale Gruppen. Im Rahmen des Projekts werden mehrere Aspekte berücksichtigt: a) Technologiebewertung in Zusammenhang mit Nutzen und Risiken für Anwender, b) Fragen des Informed Consent, c) verantwortungsbewusster Umgang mit personenbezogenen Daten, d) Fragen des gesellschaftlichen und familiären Drucks auf individuelle Entscheidungsfindung, e) Herausforderungen, die sich durch international und national unterschiedliche regulatorische Rahmenbedingungen stellen, f) Fragen der Diskriminierung von Minderheitengruppierungen beim Zugang zur Fertilitätsprotektion.
English version:
The Institute for the History, Theory and Ethics of Medicine (Director: Professor Dr Florian Steger) is seeking to fill the following post as soon as possible:
Research Associate (m/f/d) (100%)
as part of an externally funded project, ‘Fertility Protection Research Centre Ulm – FePro-Ulm’, to be filled as soon as possible on a fixed-term contract until 31 July 2028. There is a possibility of extension.
Reproductive health is of great importance to every individual, to society and to the health of future generations. This encompasses physical and medical dimensions as well as psychosocial and medical-ethical dimensions. A central aspect of reproductive health is the protection of fertility. The aim of the ethics sub-project is to conduct accompanying research into the ethical, legal, social and cultural challenges associated with improving existing methods and developing new methods of fertility protection for different social groups. The project will address several aspects: a) technology assessment in relation to benefits and risks for users, b) issues relating to informed consent, c) the responsible handling of personal data, d) issues relating to social and family pressures on individual decision-making, e) challenges arising from differing regulatory frameworks at international and national levels, f) issues relating to discrimination against minority groups in access to fertility preservation.
Die Einstellung erfolgt durch die Verwaltung des Klinikums im Namen und im Auftrag des Landes Baden-Württemberg. Schwerbehinderte Bewerber/Innen werden bei gleicher Eignung vorrangig eingestellt. Die Universität Ulm strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich um ihre Bewerbung.
Recruitment is carried out by the hospital administration on behalf of and at the request of the State of Baden-Württemberg. Applicants with severe disabilities will be given priority if equally qualified. The University of Ulm is committed to increasing the proportion of women in research and teaching and therefore strongly encourages qualified female researchers to apply.