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Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Greifswald sucht eine Tierärztin/einen Tierarzt (m/w/d) im Rahmen eines EU-finanzierten Projekts. Sie arbeiten eng mit den Forschungsgruppen zur Zoonoseforschung zusammen und stärken die Überwachungkrankheiten in Afrika.
Zu Ihren Aufgaben gehört die eigenverantwortliche Umsetzung von Aktivitäten, die Vermittlung der Ergebnisse an Bevölkerung und Stakeholder sowie die Veröffentlichung wissenschaftlicher Resultate.
Am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung untersuchen Wissenschaftler:innen die Mechanismen von Infektionskrankheiten und ihrer Abwehr. Die Ergebnisse der Grundlagenforschung entwickeln wir systematisch in Richtung medizinischer Anwendung. Aufgabe des Zentrums ist es, zur Bewältigung der Herausforderungen beizutragen, die Infektionskrankheiten im 21. Jahrhundert an Medizin und Gesellschaft stellen. Das HZI steht für exzellente, verantwortungsvolle und transparente Forschung, Vielfalt, Chancengleichheit, Förderung von Talenten und Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wir gestalten die Forschung wie auch alle unterstützenden Strukturen nach den aktuellen Erfordernissen von Nachhaltigkeit und Entwicklung. Desgleichen legen wir für unsere Mitarbeiter:innen Wert auf hohe Standards in Arbeits,- Gesundheits- und Umweltschutz.
Das Helmholtz-Institut für One Health (HIOH) Greifswald ist ein Standort des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI). Hier werden die Zusammenhänge zwischen der Gesundheit von Menschen, Tieren und ihrer Umwelt erforscht. Unser Ziel ist es zoonotische Erkrankungen, antimikrobielle Resistenzen und die Evolution von Krankheitserregern besser zu verstehen und somit einen Beitrag zur Prävention von Pandemien zu leisten. Das 2021 gegründete Institut mit seinen internationalen und interdisziplinären Forschungsteams ist ein Leuchtturm für innovative One-Health-Forschung in einer der schönsten Regionen Deutschlands, direkt an der Ostsee.
Als Tierarzt/Tierärztin (w/m/d) im Rahmen des EU-finanzierten Projekts „ZooSursy" (https://rr-africa. woah.org/en/projects/zoo-sursy-project-enhancing-zoonotic-disease-surveillance-in-africa/) gehören Sie zu den beiden Forschungsgruppen „Ecology and Emergence of Zoonotic Diseases" und „One Health Surveillance (OHS)" und arbeiten eng mit den anderen wissenschaftlichen Forschungsabteilungen des HIOH Greifswald zusammen. Ziel des Projekts ist der nachhaltige Kapazitätsaufbau, die Stärkung der Überwachung von Wildtieren und Nutztieren sowie die Pandemievorsorge im Hinblick auf neu auftretende und wiederauftretende Zoonosen in Afrika.
Zu Ihren Aufgaben gehört die eigenverantwortliche Umsetzung von Projektaktivitäten mit dem Ziel, die Überwachung von Krankheitsausbrüchen in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern (WWF-CAR, DSPA und LACEVET in der Zentralafrikanischen Republik (CAR) sowie CSRS und CHU Bouaké in der Elfenbeinküste (CIV)) zu stärken. Außerdem werden Sie an der Vermittlung der Ergebnisse an die Bevölkerung und die Interessengruppen sowie an der Veröffentlichung wissenschaftlicher Ergebnisse mitwirken. Ein Großteil der Arbeit wird vor Ort in Bayanga in der Zentralafrikanischen Republik und in Taï in der Elfenbeinküste geleistet.
Bei gleicher fachlicher Eignung erhalten Schwerbehinderte den Vorzug. Zur Wahrung Ihrer Rechte bitten wir Sie, uns bereits in Ihrem Anschreiben oder Lebenslauf einen gut erkennbaren Hinweis auf das Vorliegen eines Grades einer Schwerbehinderung zu geben.
Die Anstellung erfolgt über das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung GmbH (HZI) in Braunschweig. Der Dienstort ist Greifswald.
Das HZI engagiert sich aktiv für Gleichstellung, Vielfalt und Integration. Aus diesem Grund verfolgt das HZI das Ziel der beruflichen Gleichstellung von Frauen und Männern.
Die Stelle ist teilzeitgeeignet.
Einstellungstermin: Zum nächstmöglichen Zeitpunkt, zunächst befristet zum 30.09.2029
Vergütung: E 14 TV EntGO Bund
Arbeitszeit: 35,00 Stunden pro Woche
Arbeitsort: Greifswald
Probezeit: 6 Monate
Bewerbungsschluss: 15.10.2026
Nähere Informationen zu der ausgeschriebenen Position erhalten Sie von Prof. Dr. Fabian Leendertz, Tel. +49 3834-3916-101,, E-Mail: hioh-director@helmholtz-hzi.de.