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Das Leibniz-IZW sucht eine/n Doktorand/in (w/m/div), 65% der Arbeitszeit, ab dem 01.01.2027, in Berlin. Bewerbung für eine Promotion zur Identifikation epigenetischer Modifikationen im PFAS-Exposure-Modell des islandischen Polarfuches.
Aufgaben umfassen Bioinformatik mit Python, Methylierungsanalysen in R, Laborarbeit, Publikationen und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Voraussetzungen sind Masterabschluss in Biologie/BB, Deutsch/Englischkenntnisse und Eigeninitiative.
Das Leibniz-IZW ist ein international anerkanntes Forschungsinstitut der Leibniz-Gemeinschaft. Ziel des Instituts ist es, die Anpassungsfähigkeit von Wildtieren im Zeitalter des globalen Wandels zu verstehen und mit wissenschaftlich fundierten Methoden zum Artenschutz beizutragen. Das Leibniz-IZW erforscht die Verbreitung, Populationsdynamik und Anpassungen von Wildtierarten und untersucht, wie sie mit Krankheitserregern, Umwelteinflüssen und dem Menschen in Wechselwirkung stehen. Die Forschung am Leibniz-IZW ist interdisziplinär und reicht von molekularbiologischen Studien bis zur Analyse von Landschaften und Ökosystemen. Um seine Forschung in die Praxis zu bringen, arbeitet das Institut eng mit Interessengruppen, politischen Entscheidungsträgern und Naturschutzakteuren zusammen.
Für unsere Abteilung Evolutionäre Genetik, Forschungsgruppe "Wildtier Epigenetik" suchen wir Verstärkung durch eine/n
Doktorand*in (w/m/div), 65% der Arbeitszeit
ab dem 01.01.2027.
Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind extrem persistente und toxische „Ewigkeitschemikalien“, die sich in Lebewesen, vor allem in Top-Prädatoren anreichern. Der isländische Polarfuchs (Vulpes lagopus) bietet dafür ein ideales Untersuchungsmodell. Auf Island hat der Polarfuchs zwei Ökotypen: Ein Küsten-Ökotyp mit mariner Nahrung und entsprechend hoher PFAS-Belastung, und einem terrestrisch, geringer belasteten Inland-Ökotyp. Dieser Belastungsunterschied erlaubt es, die molekularen Auswirkungen chronischer PFAS-Exposition unter realen Umweltbedingungen zu untersuchen. Ziel der Promotion ist die Identifikation epigenetischer Modifikationen (DNA-Methylierung), die mit der PFAS-Belastung korrelieren und als Biomarker-Kandidaten dienen können. Mittels Methyl-CpG-Binding-Domain-Sequenzierung (MBD-seq) werden Proben beider Ökotypen analysiert, um differentiell methylierte Regionen (DMRs), sowie die betroffenen Gene und genetischen Varianten (SNPs) zu identifizieren.
Die Position soll vorzugsweise zum 01.01.2027 besetzt werden und ist bis 31.12.2029 befristet.
Willkommen sind Menschen gleich welchen Geschlechts, Herkunft, sexuellen Orientierung und Religion, es besteht Chancengleichheit. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Das IZW lebt die Prinzipien der Charta der Vielfalt und hat eine Diversitäts- und Inklusionsstrategie, ist „Total-E-Quality“ zertifiziert, fördert die Gleichstellung und unterstützt aktiv die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dazu gehört auch die Möglichkeit eines mit dem Team abgestimmten mobilen Arbeitens. Wir fördern Vielfalt, bitte überzeugen Sie uns mit Ihrer Qualität und Kompetenz.
Für nähere Auskünfte steht Ihnen Dr. Alexandra Weyrich telefonisch (+49 30 5168 313) oder per E-Mail: weyrich[at]@izw-berlin.de zur Verfügung.