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Die Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste sucht Historiker:in / Kunsthistoriker:in in Berlin für eine unbefristete Vollzeitstelle im Bereich der NS-Raubgut-Schiedsgerichtsbarkeit. Der Aufgabenbereich umfasst historische Recherchen, Quellenbewertung, Verfassen von Sachstandsberichten und die verantwortliche Mitwirkung an der Aufbereitung der Arbeit der Schiedsgerichtsbarkeit.
Bewerbungen werden erbeten von Personen mit starkem Fachwissen zu Provenienzforschung und Restitutionspraxis.
Bei der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste ist in der Schiedsstelle der Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut ab dem 01.10.2026 die Stelle.
unbefristet in Vollzeit zu besetzen. Der Tätigkeitsort ist Berlin.
Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände haben mit Verwaltungsabkommen vom März 2025 die Einrichtung einer Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut beschlossen. Verfahren vor einem Schiedsgericht der Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut dienen der Umsetzung der Washingtoner Prinzipien und damit der Rückgabe von oder der Findung anderer gerechter und fairer Lösungen in Bezug auf NS-Raubgut. Die Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste ist Trägerin der Schiedsgerichtsbarkeit und der dieser dienenden Schiedsstelle. Die Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut hat zum 01.12.2025 ihre Arbeit aufgenommen.
Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Magdeburg, die zum 1. Januar 2015 von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden gegründet wurde. Zweck der Stiftung ist vor allem die Förderung von Wissenschaft und Forschung im Hinblick auf Kulturgutverluste (insbesondere sogenanntes „NS-Raubgut“). Weitere Informationen zur Stiftung finden Sie unter www.kulturgutverluste.de.
Zur Steigerung der Repräsentanz kultureller Vielfalt sind Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten ausdrücklich erwünscht. Die Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste fördert die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter nach dem Bundesgleichstellungsgesetz sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine diskriminierungsfreie Arbeitsumgebung hat für uns absolute Priorität. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Menschen und ihnen Gleichgestellte nach Maßgabe der gesetzlichen Regelungen besonders berücksichtigt.
Für inhaltliche Auskünfte zur Stellenausschreibung steht Ihnen die Leiterin der Schiedsstelle der Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut, Julia Albrecht, unter 030-233849393 oder julia.albrecht@schiedsgerichtsbarkeit-ns-raubgut.de gerne zur Verfügung.
Ihre Bewerbungsunterlagen werden nach Ablauf von sechs Monaten nach Beendigung des Bewerbungsverfahrens gelöscht.
Kosten aus Anlass des Bewerbungsverfahrens, insbesondere des Vorstellungsgesprächs (wie Reise- und Übernachtungskosten), werden nicht erstattet.