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Die Akademie der bildenden Künste Wien in Wien sucht eine(n) Universitätsassistent/in im Bereich Kunst und Zeit | Medien am Institut für bildende Kunst. Die Stelle umfasst 30 Wochenstunden und ist befristet bis 30.09.2030. Aufgabenfelder: Lehrveranstaltungen unterstützen, Studierende betreuen, Organisations- und Evaluierungsaufgaben übernehmen.
Voraussetzungen: abgeschlossenes künstlerisches Studium bzw. gleichwertige Qualifikation, Qualifikation in audiovisueller Produktion, Deutsch- und
Akademie der bildenden Künste Wien , Wien
An der Akademie der bildenden Künste Wien gelangt folgende Stelle zur Ausschreibung: Universitätsassistent_in
im Bereich Kunst und Zeit | Medien am Institut für bildende Kunst. Diese Position wird im Ausmaß von 30 Wochenstunden ab 22.11.2026 befristet bis 30.9.2030 vergeben.
Im Rahmen des Fachbereichs Kunst und Zeit | Medien wird den Studierenden ein Programm angeboten, das zeitgenössische Kunstbegriffe und künstlerische Praxen im Hinblick auf mediale Diskurse, digitale Kulturen sowie auf die vielfältigen Ausdrucksformen des bewegten Bildes zwischen Kino, Video und Installation in Geschichte und Gegenwart erschließt und vermittelt. Dabei werden sowohl historische als auch aktuelle Entwicklungen analysiert, um ein tiefgreifendes Verständnis der Verbindungen zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft zu fördern.
Im Zentrum des Programms steht die Entwicklung künstlerischer Methoden, die aus einer intensiven Auseinandersetzung mit den genannten unterschiedlichen Diskursen und Feldern hervorgehen. Medien- und zeitbasierte Kulturen fungieren dabei als zentrale Schnittstellen, von denen ausgehend künstlerische Formen wie essayistisch-dokumentarische Filmprojekte, Sound Art, performative sowie netzbasierte Praktiken und Game Cultures anvisiert werden.
Darüber hinaus setzt der Fachbereich Schwerpunkte in Bezug auf die Arbeit mit Archiven und Medienarchäologien, die es den Studierenden auch ermöglichen sollen, historische Materialien und mediale Artefakte zu erforschen und in aktuelle künstlerische Kontexte zu übertragen. Feministische Perspektiven sind ebenfalls zentral, da sie die kritische Reflexion und die Inklusion vielfältiger Geschlechterdiskurse in die künstlerische Praxis fördern. Zusätzlich legt der Fachbereich unter dem von Forensic Architecture geprägten Begriff Aesthetics of Investigation einen Fokus auf eine Zugangsweise, die künstlerische Methoden als forschende Praxis begreift, um neue Einsichten und innovative Herangehensweisen zu entwickeln.
Der monatliche Bruttobezug nach dem Kollektivvertrag für die Arbeitnehmer_innen der Universitäten in der Gehaltsgruppe B1 beträgt derzeit Euro 2.832,10 bei einem Beschäftigungsausmaß von 30 Wochenstunden.
Die Akademie der bildenden Künste Wien bekennt sich zu einem chancengerechten Lern-, Lehr-, Forschungs- und Arbeitsumfeld und wirkt auf den Abbau von Diskriminierungen und strukturellen Barrieren hin. Daher begrüßt die Akademie ausdrücklich die Bewerbung von qualifizierten Personen, die aufgrund ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung, ethnischen Zugehörigkeit, Religion oder Weltanschauung oder ihres Alters strukturell benachteiligt sind. Dabei ist besonders zu berücksichtigen, wenn eine Person mehrere Diskriminierungsgründe auf sich vereint (intersektionaler Ansatz).
Die Akademie der bildenden Künste Wien strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen an und ersucht nachdrücklich um Bewerbungen von qualifizierten Frauen. Weiters bemüht sich die Akademie um die Herstellung von möglichst barrierefreien Bewerbungs- und Arbeitsbedingungen. In diesem Rahmen unterstützt die Akademie aktiv die Bewerbung von Menschen mit Behinderungen. Bewerber_innen können sich im Vorfeld an die Personalabteilung oder die Behindertenvertrauenspersonen der Akademie wenden. Die Bewerber_innen haben keinen Anspruch auf Abgeltung von Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstanden sind.