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Join sucht einen Content Manager:in zur Steuerung der redaktionellen Strategie und Produktion in einem deutschen KMU. Sie arbeiten eng mit dem Marketing Manager:in bzw.
Geschäftsführung zusammen, steuern Redaktionspläne, Briefings an Freelancer:innen und koordinieren mehrkanalige Content-Distribution. Die Position erfordert 3–6 Jahre redaktionelle Führungsverantwortung, inklusive In-House-Erfahrung, sowie solide SEO- und CMS-Kenntnisse.
Bevor Sie die Stellenausschreibung schreiben, klären Sie drei Fragen. Sie entscheiden, ob die Einstellung der richtige Hebel ist und welches Profil Sie tatsächlich brauchen. Die Rolle der:des Content Manager:in im KMU gehört zu den am unschärfsten definierten Positionen am Markt: derselbe Titel deckt Profile ab, die von freelance-erfahrenen Copywriter:innen bis zu redaktionellen Strateg:innen reichen, die 3 Freelancer:innen und ein Budget von 30 k€ steuern.
Content Manager:in, Marketing Manager:in oder Copywriter:in: wen suchen Sie wirklich? Die:der Content Manager:in steuert redaktionelle Strategie und Produktion als IC-Spezialist:in, unter einer:m Marketing Manager:in oder direkt unter der Geschäftsführung. Die:der Marketing Manager:in steuert den gesamten Marketing-Mix (Content, Acquisition, Brand, Produkt-Marketing) mit strategischerer Ausrichtung. Die:der Copywriter:in schreibt, ohne zu steuern: sie:er erhält Briefs und liefert Texte. Wer eine:n Copywriter:in einstellt und Strategie erwartet, produziert in 6 bis 12 Monaten einen Fehlschlag; wer eine:n Content Manager:in einstellt und eigentlich eine:n Marketing Manager:in braucht, hinterlässt eine Lücke in der Budget-Steuerung. Rahmen Sie den Scope explizit in der Anzeige: Steuerung des Redaktionsplans und der Freelancer:innen, Verbindung zu SEO und Distribution. Wenn Ihr Bedarf darin besteht, 4 bis 6 Artikel pro Monat ohne strategische Steuerung zu produzieren, kostet ein:e Senior-Freelancer:in oder eine Agentur weniger und liefert besser als ein:e Content Manager:in in Vollzeit.
In-house-Profil oder ausgelagerte Agentur: was rechtfertigt Ihr Bedarf? Eine Agentur oder ein:e Senior-Freelancer:in ist stark bei klar umrissenen Projekten (Blog-Relaunch, Serie von 10 Case Studies, in 6 Wochen produzierter Säulen-Lead-Magnet) mit präzisem Brief. Ein:e interne:r Content Manager:in steuert kontinuierlich: passt die Kadenz an Vertriebs-Feedback an, verfeinert die Markenstimme über die Zeit, verwandelt wiederkehrende Fragen aus Kundenterminen binnen 2 Wochen in veröffentlichten Content. Die meisten KMUs im Wachstum brauchen beides: eine:n Content Manager:in intern (Steuerung plus 30 bis 50% der Redaktion) plus 1 bis 2 Freelancer:innen oder eine spezialisierte Agentur auf punktuellen Projekten (technisches SEO, Video, Podcast). Unter einem Volumen von 1 bis 2 Inhalten pro Monat oder mit einem Gesamtbudget unter 50 k€ all-in bleibt der:die Senior-Freelancer:in fast immer effizienter als eine Vollzeitstelle.
SEO-lastig oder redaktionslastig: welche Priorität in den nächsten 12 Monaten? Eine SEO-lastige Content-Manager-Stelle verbringt 60 bis 70% der Zeit mit Keyword-Recherche, SEO-Briefs, Positions-Tracking und Optimierung bestehender Inhalte; Sie brauchen ein Profil mit operativer Beherrschung von Ahrefs oder Semrush und feiner SERP-Lektüre. Eine redaktionslastige Stelle verbringt 60 bis 70% der Zeit mit Markenstimme, Tiefen-Säulen, Case Studies und Produkt-Storytelling; Sie brauchen ein Profil mit solidem redaktionellem Portfolio und Editor:innen-Haltung. Beide Profile gibt es; das falsche bei der Einstellung zu wählen, produziert entweder Content, der rankt, aber flach klingt, oder Content mit Handschrift, der niemanden erreicht. Für ein B2B-SaaS-KMU am Ende der Anschubphase (unter 5 Mio. € ARR) ist SEO-lastig fast immer die richtige erste Wette: organischer Suchtraffic ist auf 12 bis 24 Monate der profitabelste Kanal.
Indikative Kapazitätsrechnung: ein:e generalistische:r Content Manager:in steuert in einem KMU 2 bis 4 veröffentlichte Inhalte pro Woche (Mischung aus Artikeln, Lead Magnets, Case Studies, LinkedIn-Posts). Darüber sinkt die Qualität der Umsetzung. Wenn Sie ein höheres Volumen brauchen, stellen Sie eine:n zweite:n Content Manager:in ein oder planen ein signifikantes Freelance-Budget (ab 25 k€ pro Jahr).
[Firmenname], B2B-KMU [Branche] mit Sitz in [Stadt], [X] Mitarbeitende, [X] Mio. € ARR oder Jahresumsatz, sucht eine:n Content Manager:in zur Steuerung der redaktionellen Strategie und Produktion.
Als Content Manager:in steuern Sie den gesamten Redaktionsplan der Firma: Recherche von Keywords mit hohem Buyer-Intent, SEO-Briefs, eigene Produktion oder über Freelancer:innen, Multi-Kanal-Distribution, Pipeline-Impact-Messung. Sie arbeiten in direkter Abstimmung mit der:dem [Marketing Manager:in oder Geschäftsführung] und kooperieren eng mit den Teams aus Vertrieb, Produkt und Customer Success, um Rückmeldungen aus Vertrieb und Kundenkontakt in veröffentlichten Content zu verwandeln.
Festgehalt, brutto pro Jahr
Bruttofixgehalt pro Jahr für eine:n Content Manager:in als IC-Spezialist:in im deutschen KMU (3 bis 6 Jahre Erfahrung), meist angebunden an eine:n Marketing Manager:in oder direkt an die Geschäftsführung. München, Berlin und Hamburg liegen 10 bis 15% über dem Bundesschnitt; Mittelstandsregionen in NRW, Bayern oder Baden-Württemberg liegen leicht darunter. Profile mit fortgeschrittenem technischem SEO (Audit, SEO-Briefs, Positions-Tracking) oder redaktioneller Praxis über mehrere Formate (Video, Podcast, Case Studies) ziehen das Gehalt nach oben. Der Titel Head of Content liegt eine Stufe höher (65 bis 90 k€ Fix mit Team- oder signifikantem Freelance-Budget) und wird als separate Rolle behandelt. Auf dieser Position gibt es im KMU in Deutschland in der Regel keine strukturelle variable Vergütung.
In Deutschland der wichtigste Kanal für Content-Profile auf Mid-Level, vor allem in Berlin, München und Hamburg sowie in der B2B-SaaS- und Tech-Szene. Aktives Sourcing per InMail an Content Manager:innen in vergleichbaren KMUs liefert deutlich besseres Signal als Job-Posts allein, weil starke Profile häufig in Festanstellung und passiv sind. Bei aktivem Sourcing kommen typischerweise 50 bis 70% der qualifizierten Bewerbungen über LinkedIn. Filtern Sie nach Unternehmensgröße der Vorpositionen (10 bis 200 Mitarbeitende), um Konzern-Profile auszuschließen, die nie eigenständig ohne Agentur produziert haben.
Für Content-Profile im klassischen Mittelstand (Industrie, Maschinenbau, B2B-Services) und außerhalb der Berlin-Tech-Blase weiterhin relevant, besonders in NRW, Baden-Württemberg und Bayern. Schwächer bei jüngeren Profilen unter 35 oder bei Tech- und SaaS-Content. Gute Ergänzung zu LinkedIn, wenn Sie in einem Mittelstandssektor recruiten oder regional außerhalb der Großstädte sourcen.
Größter klassischer Stellenmarkt in Deutschland mit breitem Bewerber-Pool. Für Content-Manager-Profile liefert Stepstone Volumen vor allem aus Industrie und Mittelstand; das Signal im SEO- oder B2B-SaaS-Bereich ist schwächer als bei LinkedIn. Sinnvoll als Ergänzung, wenn Sie Reichweite über die LinkedIn-Bubble hinaus brauchen und das zusätzliche Filtering nach SEO-Kompetenz leisten können.
Die Rolle der:des Content Manager:in zeigt sich über fünf Evaluations-Stufen. Die Schreibaufgabe (Stufe 4) ist zentral: ohne sie lässt sich kaum unterscheiden, wer eine redaktionelle Strategie wirklich steuern kann von Profilen, die nur Agentur-Briefs abarbeiten.