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Handwerk in Berlin bietet eine Ausbildung zum Zupfinstrumentenmacher/zur Zupfinstrumentenmacherin. Du stellst Banjos, Mandolinen, Gitarren oder Harfen her, reparierst Instrumente und berätst Kund*innen zu Klang und Mechanik. Du entwirfst und fertigst Teile wie Resonanzkörper, Hals und Griffbrett nach Zeichnungen oder eigenen Entwürfen.
Dich erwarten zwei Fachrichtungen (Gitarrenbau oder Harfenbau). Die Ausbildung dauert drei Jahre mit Zwischenprüfung und Gesellenprüfung.
Als Zupfinstrumentenmacherin oder Zupfinstrumentenmacher stellst du Banjos, Mandolinen, Gitarren oder Harfen und Zither her: Du entwirfst, produzierst und reparierst jegliche Art von Zupfinstrumenten. Aus Holz, Metall und Kunststoff baust du Resonanzkörper, Hals und Griffbrett und sorgst dafür, dass die fertigen Instrumente den Wünschen deiner Kund/-innen entsprechen – inklusive einwandfreier Klangqualität. Du möchtest Instrumente mit Griffbrett herstellen, dann entscheidest Du dich für den Gitarrenbau, denn im Harfenbau gibt es diese nicht.
Übersicht der Ausbildung
Gewerkegruppen: Glas-, Papier-, Keramische und sonstige Gewerbe
Interessensbereiche: Holz; Metall; Musik
Dauer der Ausbildung: 3 Jahre
Voraussetzung: Hauptschulabschluss (Berufsreife) oder Realschulabschluss (Mittlere Reife) oder Abitur oder Fachabitur
Details zur Ausbildung
Als Zupfinstrumentemacherin oder Zupfinstrumentenmacher stellst du Gitarren, Harfen und andere Zupfinstrumente her, reparierst sie und berätst deine Kund/-innen zu Klangeigenschaften und Mechanik.
Dabei hast du die Wahl aus zwei Fachrichtungen:
Als Zupfinstrumentmacherin oder Zupfinstrumentenmacher solltest du ein gutes Gehör und Sinn für Ästhetik mitbringen. Außerdem sind Serviceorientierung und Sorgfalt wichtige Voraussetzungen dafür, dass deine Kundschaft zufrieden nach Hause geht.
Die Ausbildung startet zumeist am 1. August oder 1. September eines Jahres. Es ist aber auch möglich, deine Ausbildung zu einem anderen Zeitpunkt zu beginnen. Besprich das individuell mit deinem Ausbildungsbetrieb.
3 Jahre
Während der Ausbildung erfolgt eine Zwischenprüfung. Sie soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden. Sie gibt dir eine Orientierung zu deinem Lernstand.
Am Ende der Ausbildung findet eine Gesellenprüfung statt.
Die Ausbildung als Zupfinstrumentenmacherin oder Zupfinstrumentenmacher verhilft dir auf die richtige (Ton-)spur. Natürlich kannst du aber auch als Gesellin oder Geselle in unterschiedlichen Betrieben arbeiten – und dich durch fachliche oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen weiter spezialisieren. Wenn es für dich fachlich höher hinaus gehen soll, kannst du den Meisterbrief (Bachelor Professional) erwerben und als Meisterin oder Meister im Zupfinstrumentenmacher-Handwerk die Leitung eines Betriebs übernehmen und Lehrlinge ausbilden. Außerdem kannst du mit dem Meisterbrief in der Tasche studieren – auch ohne Abitur. Wenn du dich auf das Management konzentrieren willst, kannst du dich bis zum/zur Betriebswirt/-in nach der Handwerksordnung fortbilden und mit in die Unternehmensführung einsteigen. Du siehst: Das Zupfinstrumentenmacherhandwerk bietet interessante Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft!
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