Wiss. Mitarbeiter*in (w/m/d) (DM-881)

Freie Universität Berlin

Berlin

Vor Ort

EUR 45.000 - 65.000

Vollzeit

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Zusammenfassung

Freie Universität Berlin sucht eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in im Bereich der Anorganischen Festkörperchemie und Radiochemie. Sie arbeiten im ATLAS-Konsortium an CeO2-basierten Modellen, radiochemischen Fragestellungen und der Charakterisierung irradiierter Materialien.

Sie bringen ein Master- oder Diplomstudium in Chemie mit und verfügen über Erfahrung in Material synthesis, Röntgenbeugung, Raman- und Röntgenabsorptionsspektroskopie.

Qualifikationen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Chemie (Master/Diplom).
  • Fundierte Kenntnisse der Anorganischen Festkörperchemie und Radiochemie.
  • Erfahrung in Synthese und Charakterisierung anorganischer Materialien.

Aufgaben

  • Synthese Ce-basierten oxidischer Modellmaterialien (CeO2) und dotierter Varianten.
  • Herstellung radionuklidischer Modellverbindungen, insbesondere Pu-basierter Perowskite.
  • Bestrahlung der Modellphasen mit Au- und He-Ionen zur Schadenssimulation.
  • Umfassende Charakterisierung der Proben durch Röntgenbeugung, Raman- und Röntgenabsorptionsspektroskopie.
  • Auswertung der Messdaten und Zusammenarbeit mit Modellierungspartnern.
  • Präsentation von Ergebnissen auf Konferenzen und Publikation in Fachzeitschriften.
  • Aktive Mitarbeit in ATLAS-Konsortiums Meetings.

Kenntnisse

Anorganische Festkörperchemie
Radiochemie
Synthetik von Materialien

Ausbildung

Master oder Diplom in Chemie

Tools

Röntgenbeugung
Raman-Spektroskopie
Röntgenabsorptionsspektroskopie

Jobbeschreibung

Das sind wir

Die AG Huittinen am Institut für Chemie und Biochemie der Freien Universität Berlin forscht auf den Gebieten der Anorganischen Festkörperchemie und Radiochemie. Im Mittelpunkt stehen molekulare Komplexe und Festkörpermaterialien mit f-Elementen und Technetium. Wir untersuchen, wie Zusammensetzung, Redoxchemie und Koordinationsumgebung deren strukturelle und elektronische Eigenschaften bestimmen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Materialien für den nuklearen Brennstoffkreislauf und die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle. Dabei verbinden wir die Synthese neuer Materialien mit modernen strukturaufklärenden und spektroskopischen Methoden, um sowohl grundlegende chemische Fragestellungen als auch anwendungsorientierte Probleme zu bearbeiten.

Das sind wir

Die AG Huittinen am Institut für Chemie und Biochemie der Freien Universität Berlin forscht auf den Gebieten der Anorganischen Festkörperchemie und Radiochemie. Im Mittelpunkt stehen molekulare Komplexe und Festkörpermaterialien mit f-Elementen und Technetium. Wir untersuchen, wie Zusammensetzung, Redoxchemie und Koordinationsumgebung deren strukturelle und elektronische Eigenschaften bestimmen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Materialien für den nuklearen Brennstoffkreislauf und die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle. Dabei verbinden wir die Synthese neuer Materialien mit modernen strukturaufklärenden und spektroskopischen Methoden, um sowohl grundlegende chemische Fragestellungen als auch anwendungsorientierte Probleme zu bearbeiten.

Das erwartet Sie bei uns

Die ausgeschriebene Stelle (w/m/d) ist Teil des Verbundprojekts ATLAS – Strukturelle Stabilität und Integrität von abgebrannten Kernbrennstoffphasen von der Zwischenlagerung bis zur Endlagerung: Verknüpfung von atomistischem Verhalten und technischen Aspekten, das vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert wird (vorbehaltlich der Mittelbewilligung). Das Projekt vereint Wissenschaftler*innen des Forschungszentrums Jülich, des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf, der Freien Universität Berlin, der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der RWTH Aachen. Ziel des Verbundprojekts ist es, den Einfluss von Strahlenschäden auf die Langzeitstabilität abgebrannter Kernbrennstoffe während einer verlängerten Zwischenlagerung zu untersuchen. An der Freien Universität Berlin liegt der Schwerpunkt auf strahlungsinduzierten Veränderungen oxidischer Materialien, die für abgebrannte Kernbrennstoffe relevant sind.

Aufgabengebiet
  • Synthese Cer-basierter oxidischer Modellmaterialien, polykristallines CeO2 sowie mit Lanthaniden und Zirkonium dotierte Varianten, über nasschemische und festkörperchemische Routen. Diese Materialien bilden die erhöhten Spaltproduktgehalte hochabgebrannter Brennstoffe nach.
  • Herstellung radionuklidhaltiger Modellverbindungen, insbesondere Pu-basierter Perowskite, im Rahmen von Forschungsaufenthalten an Partnereinrichtungen.
  • Bestrahlung der Modellphasen mit Au- und He-Ionen, um Rückstoßschäden und Heliumeinlagerung gezielt nachzustellen, sowie Langzeit-Selbstbestrahlungsversuche an Pu-dotierten Oxidphasen.
  • Umfassende Charakterisierung der nicht-bestrahlten und bestrahlten Proben mit Röntgenbeugung, Raman-Spektroskopie, Elektronenmikroskopie und Röntgenabsorptionsspektroskopie.
  • Untersuchung, wie sich Struktur und Chemie der Materialien unter Bestrahlung verändern, von der Dosis-Wirkungs-Beziehung bis zum Löslichkeitsverhalten von Helium.
  • Auswertung der Messdaten gemeinsam mit den Modellierungspartnern des Verbunds, mit dem Ziel Eingabeparameter für Defektmodelle und SCIANTIX-Simulationen bereitzustellen.
  • Präsentation der Forschungsergebnisse auf internationalen Konferenzen sowie Veröffentlichung in wissenschaftlichen Fachzeitschriften.
  • Aktive Mitarbeit in Projektbesprechungen und im wissenschaftlichen Austausch innerhalb des ATLAS-Konsortiums.
Das bringen Sie mit

Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Diplom) im Fach Chemie

Das wünschen wir uns von Ihnen
  • Fundierte Kenntnisse der Anorganischen Festkörperchemie und/oder Radiochemie.
  • Erfahrung in der Synthese und Charakterisierung anorganischer Materialien.
  • Kenntnisse strukturaufklärender und spektroskopischer Methoden (z. B. Röntgenbeugung, Raman- oder Röntgenabsorptionsspektroskopie).
  • Interesse an Actinoidenchemie und strahlungsinduzierten Prozessen in Materialien.
  • Bereitschaft zum Umgang mit offenen radioaktiven Stoffen.
  • Bereitschaft zu mehrwöchigen Forschungsaufenthalten an Partnereinrichtungen in Deutschland.
  • Bereitschaft, in der Strahlenschutzorganisation der Arbeitsgruppe mitzuwirken.
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift.
  • Deutschkenntnisse.
  • Selbstständige und sorgfältige Arbeitsweise sowie Freude an der Zusammenarbeit in einem interdisziplinären Team.

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Nina Huittinen (nina.huittinen@fu-berlin.de)

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