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Die Fraunhofer-Gesellschaft sucht eine studierende Mitarbeitende zur Weiterentwicklung diamantähnlicher Kohlenstoffschichten am Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) Dresden. Sie arbeiten an PVD-Verfahren zur Herstellung diamantähnlicher Schichten und unterstützen die Beschichtungsprozesse.
Sie arbeiten in einem motivierten Team, erhalten Einblicke in moderne Beschichtungsanlagen, Datenerhebung und -auswertung, sowie bei der Entwicklung von Prozess- und Systemtechniklösungen.
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Die Fraunhofer-Gesellschaft ( www.fraunhofer.de ) ist eine der weltweit führenden Organisationen für anwendungsorientierte Forschung. 74Institute entwickeln wegweisende Technologien für unsere Wirtschaft und Gesellschaft – genauer: 30000 Menschen aus Technik, Wissenschaft, Verwaltung und IT. Sie wissen: Wer zu Fraunhofer kommt, will und kann etwas verändern. Für sich, für uns und die Märkte von heute und morgen.
Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden entwickelt komplexe Systemlösungen in der Laser- und Werkstofftechnik.Wir verstehen uns als Ideentreiber, die Lösungen mit Laseranwendungen, funktionalisierten Oberflächen sowie Werkstoff- und Prozessinnovationen entwickeln – von einfach integrierbaren Individuallösungen über kosteneffiziente Mittelstandslösungen bis hin zu industrietauglichen Komplettlösungen.
Am Fraunhofer IWS werden mittels PVD-Verfahren diamantähnliche Kohlenstoffschichten hergestellt. Diese zeichnen sich durch exzellente mechanische, tribologische und elektrochemische Eigenschaften aus. Durch die Dotierung können die Schichteigenschaften zusätzlich, anwendungsorientiert modifiziert werden. Dabei lassen sich die verschiedenen Modifikationen des Kohlenstoffs kombinieren, um neuartige Eigenschaftskombinationen aus Graphit, Graphen und Diamant zu erzeugen.
Einsatzgebiete sind neben den klassischen Anwendungen zur Verschleißreduktion an Werkzeugen und Komponenten auch Lageranwendungen, die den supraschmierenden Zustand (Reibwert < 0,01) ausnutzen. Ebenso können die speziell designten Kohlenstoffschichtenals Elektrodenmaterial für die Sensorik (Spurenanalytik bei Schwermetallen, Biosensoren) und elektrochemische Umwandlungssysteme (Elektrolyse, Katalyse, Abwasserreinigung) eingesetzt werden.
Das komplexe System der Schichtbildung ist Gegenstand intensiver Forschung. Das beginnt bei dem Ausgangsmaterial, über die Entladungsparameter, die Plasmaeigenschaften inklusive Plasmafilterung bis hin zu den mechanischen, (elektro-) chemischen und strukturellen Eigenschaften der Schichten.
Die Weiterentwicklung der Schichtsysteme und der dazu erforderlichen Anlagentechnik erfolgt dabei immer im Hinblick auf eine potentielle, großtechnische Industrialisierung.
Nach entsprechender Einarbeitung ist auch die Erstellung von Studienarbeiten (Praktikum, Bachelor-/Master-/Diplomarbeit) möglich.
Wir wertschätzen und fördern die Vielfalt der Kompetenzen unserer Mitarbeitenden und begrüßen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung sowie sexueller Orientierung und Identität. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Unsere Aufgaben sind vielfältig und anpassbar – für Bewerber*innen mit Behinderung finden wir gemeinsam Lösungen, die ihre Fähigkeiten optimal fördern.
Die Vergütung richtet sich nach der Gesamtbetriebsvereinbarung zur Beschäftigung der Hilfskräfte.
Mit ihrer Fokussierung auf zukunftsrelevante Schlüsseltechnologien sowie auf die Verwertung der Ergebnisse in Wirtschaft und Industrie spielt die Fraunhofer-Gesellschaft eine zentrale Rolle im Innovationsprozess. Als Wegweiser und Impulsgeber für innovative Entwicklungen und wissenschaftliche Exzellenz wirkt sie mit an der Gestaltung unserer Gesellschaft und unserer Zukunft.
Herr Martin Zawischa
Tel.: 0351 83391 3096
Frau Jana Junge (Personalstelle)
Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS