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Freie Universität Berlin sucht eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (Prädoktorand*in, 50 % Teilzeit) im Arbeitsbereich Klinische Kinder- und Jugendpsychologie und -psychotherapie. Die Stelle ist Teil des DFG-Verbundprojekts MIRROR und koordiniert Standorte in Berlin, Düsseldorf und München.
Sie arbeiten an der Mutter-Kind-Interaktion und nutzen ICEP-R. Sie bringen Master-Abschluss in Psychologie, starkes Promotion-Interesse, Erfahrung in videobasierter Verhaltensbeobachtung, R-Kenntnisse
Der Arbeitsbereich Klinische Kinder- und Jugendpsychologie und -psychotherapie (Leitung: Prof. Dr. Claudia Calvano) am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität Berlin sucht eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (Prädoktorand*in, 50 % Teilzeit).
Die Stelle ist angesiedelt in der von Dr. Christian Woll-Weber geleiteten Forschungsgruppe zur peripartalen psychischen Gesundheit und frühen Kindheit. Wir untersuchen, wie psychische Belastungen von Eltern rund um Schwangerschaft und Geburt auf die frühe Eltern-Kind-Interaktion, die Stress- und Emotionsregulation sowie die psychische Entwicklung des Kindes wirken. Methodisch verbinden wir Selbstberichtsverfahren, mikro- und makroanalytische Verhaltensbeobachtung und psychophysiologische Maße mit anspruchsvollen längsschnittlichen Auswertungsverfahren. Open-Science-Praktiken sind fester Bestandteil unserer Arbeit.
Die ausgeschriebene Stelle ist Teil des DFG-geförderten Verbundprojekts MIRROR („The reciprocal effects between facial mimicry, psychological distress during pregnancy, and postpartum mother-infant interaction quality“). In einer prospektiven Längsschnittstudie mit N = 338 Schwangeren wird an drei Messzeitpunkten (34.–37. Schwangerschaftswoche sowie 2,5 und 5,5 Monate postpartum) untersucht, ob eine verringerte faziale Mimikry ein früher Prädiktor für postpartale depressive Symptomatik und für eine beeinträchtigte Mutter-Kind-Interaktion ist. Erfasst werden u. a. faziales EMG, klinische Interviews und Fragebögen sowie videografierte Face-to-Face-Still-Face-Interaktionen; die Auswertung erfolgt über Cross-Lagged-Panel-Modelle.
Der Verbund vereint vier Standorte: das Klinische Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Düsseldorf (Dr. Ralf Schäfer, Projektleitung), das Institut für Experimentelle Psychologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (PD Dr. Nora K. Schaal), die Ludwig-Maximilians-Universität München (Prof. Dr. Corinna Reck) und die Freie Universität Berlin (Dr. Christian Woll-Weber, Co-Projektleitung). An der FU Berlin liegt die Verantwortung für die Interaktionsdiagnostik, das Datenmanagement sowie die Video- und Datenanalyse.
Wir bieten ein forschungsstarkes, kooperatives Umfeld mit enger Betreuung, Anbindung an ein interdisziplinäres nationales Verbundprojekt, die Möglichkeit zur Promotion (im Rahmen des dritmittelfinanzierten Fortschungsprojekts) sowie Gelegenheit zur Präsentation eigener Ergebnisse auf nationalen und internationalen Fachtagungen.
Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder gleichwertiger Abschluss) in Psychologie oder einem verwandten Fachgebiet.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Dr. Christian Woll-Weber.
E-Mail: christian.woll@fu-berlin.de
Telefon: +49 30 838 72194