Mach aus dieser Rolle ein Bewerbungsgespräch — ein Lebenslauf und ein Anschreiben, die genau auf das zugeschnitten sind, was dieser Arbeitgeber sucht.
Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) bietet eine vollständig finanzierte Promotionsstelle in einem neu geförderten Juniorverbund, der sich Spatial Omikdaten und Deep Learning widmet. Sie arbeiten in Hamburg an Methoden zur Analyse von Spatial Transkriptomik und digitaler Histopathologie, mit Fokus auf glomeruläre Nierenerkrankungen.
Sie entwickeln maschinelle Lernverfahren, evaluieren Modelle an einer gut charakterisierten Kohorte und publizieren Open-Source-Software.
Wir sind das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) - und stehen für exzellente Kompetenz in Forschung, Lehre und der vollumfänglichen Gesundheitsversorgung in unseren Kliniken. Unsere rund 17.000 Mitarbeiter:innen streben jeden Tag aufs Neue danach, mit ihrem Beitrag die Welt ein bisschen gesünder zu machen.
Es ist unser Anspruch, eine der führenden Universitätskliniken zu sein - und gleichzeitig der beste Arbeitgeber unserer Branche. So glauben wir im UKE fest daran, dass erfolgreiches und erfüllendes Arbeiten im Einklang mit den persönlichen Bedürfnissen und individuellen Lebensentwürfen der Mitarbeitenden stehen sollte. Und so unterschiedlich diese sind, so vielfältig ist unser Angebot an individuellen Lösungen.
Willkommen im UKE.
Wir sind ein neu geförderter Juniorverbund (BMFTR-Fördermaßnahme „Zukunft eHealth") aus Computational Scientists, Pathologinnen und Pathologen, sowie Nephrologinnen und Nephrologen am UKE Hamburg und an der Uniklinik RWTH Aachen, mit einem Partner an der Universitas Mercatorum in Rom. Unser Ziel ist es, mithilfe von Spatial Transkriptomik, digitaler Histopathologie und klinischen Daten die molekularen Grundlagen glomerulärer Nierenerkrankungen zu verstehen.
Die Stelle wird gemeinsam von Dr. Robin Khatri und Dr. Lucia Testa geleitet. Robin Khatri entwickelt computergestützte Methoden für Einzelzell-, Spatial Omiks und deren Anwendung auf immunvermittelte Nierenerkrankungen; aktuelle Arbeiten erschienen in Genome Biology (2024), Nucleic Acids Research (2026) und Bioinformatics (2025) sowie, gemeinsam mit klinischen Partnern, in Nature Immunology (2025), Nature Medicine (2024), Nature Communications (2024) und Cell Reports (2026). Lucia Testa arbeitet an geometrischem und topologischem Deep Learning, unter anderem an neuronalen Netzen auf simplizialen Komplexen und Zellkomplexen, mit Beiträgen in IEEE Transactions on Signal and Information Processing over Networks (2024), auf der International Joint Conference on Neural Networks (2023), in der ICML Topological Deep Learning Challenge (PMLR, 2023) und in Scientific Data (2026).
Der Verbund ist am Institut für Medizinische Systembioinformatik (Direktor: Prof. Dr. Stefan Bonn) und am Hamburg Center for Translational Immunology angesiedelt, mit Zugang zu klinischer Expertise in der Nephrologie und zum Hochleistungsrechenzentrum des Zentrums für biomedizinische KI des UKEs (bAIome). Die Doktorandin bzw. der Doktorand arbeitet in Hamburg, mit regelmäßigen gemeinsamen Treffen mit der Partnergruppe in Aachen.
Sie entwickeln computergestützte und maschinelle Lernverfahren, um Spatial Omikdaten unterschiedlicher Auflösungen und Technologien zu analysieren und zu integrieren, die Gewebeorganisation zu charakterisieren. Außerdem ist ein Ziel datengetrieben, die molekulare Heterogenität von Nierenerkrankungen herzuleiten und mit klinischen Messgrößen in Beziehung zu setzen. Je nach Hintergrund und Interesse liegt der Schwerpunkt Ihres Projekts entweder auf der Integration und Analyse räumlicher Omikdaten oder auf Deep-Learning-Methoden, die die höherdimensionale Struktur von Gewebe nutzen; beide Richtungen sind im Verbund eng miteinander verknüpft. Die Methoden werden auf einer gut charakterisierten Kohorte humaner Nierenbiopsien angewendet, gemeinsam mit unseren Partnern evaluiert und als Open-Source Software veröffentlicht. Sie präsentieren Ihre Ergebnisse auf internationalen Konferenzen und publizieren in begutachteten Fachzeitschriften.
Diese Position ist mit 65 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit für 36 Monate befristet zu besetzen und soll zum 1. Januar 2027 (oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt) besetzt werden.
Ihre Bewerbung sollte ein Anschreiben mit Darstellung Ihrer selbst formulierten, nicht generierten Motivation und relevanten Erfahrung, einen Lebenslauf, Zeugnisse bzw. Notenübersichten sowie die Kontaktdaten von ein bis zwei Referenzpersonen enthalten. Links zu Code-Repositorien oder zu einer Abschlussarbeit sind willkommen. Bitte geben Sie an, ob Sie ein Projekt mit Schwerpunkt auf der Integration Spatial Omikdaten oder auf geometrischem/topologischem Deep Learning bevorzugen; diese Angaben sind unverbindlich.
Eine Einstellung ist nur möglich, wenn nach den jeweils geltenden (gesetzlichen und medizinischen) Vorgaben gegen das Masernvirus ein vollständiger Immunisierungs- bzw. Immunitätsnachweis vorliegt. Dies ist vor Beschäftigungsbeginn durch entsprechende Unterlagen (z. B. Impfausweis) nachzuweisen.