Jurist Ländliche Entwicklung (männlich/weiblich/divers)
Angebotsart: Arbeit
Arbeitsort
Pirna
Anstellungsart
Vollzeit
Befristung
unbefristet
Stellenbeschreibung
Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge schreibt den Dienstposten als Jurist Ländliche Entwicklung (männlich/weiblich/divers) in der Stabsstelle Obere Flurbereinigungsbehörde des Amtes für Ländliche Entwicklung zum Besetzen in Voll- oder Teilzeit mit Wirkung zum nächstmöglichen Termin aus. Der Arbeitsort ist Pirna.
Aufgaben
- die Beratung der Amtsleitung und der Fachbereiche sowie der Teilnehmergemeinschaften zu rechtlichen Fragen im Rahmen der jeweiligen Fachaufgaben,
- die rechtliche Prüfung und abschließende Bearbeitung von Verwaltungsakten grundsätzlicher Art, insbesondere bezüglich:
- der Aufgaben der oberen Flurbereinigungsbehörde und Flurbereinigungsbehörde in allen Verfahrensarten,
- der Aufgaben der unteren Landwirtschaftsbehörde nach Grundstückverkehrsgesetz, Landpachtgesetz und dem Waldgesetz,
- der Aufgaben als Bewilligungsbehörde für den Fördervollzug für Förderprogramme der Ländlichen Entwicklung,
- eine entscheidungsreife Bearbeitung der Rechtsbehelfe gegen Verwaltungsakte und die Vertretung des Landkreises vor den Gerichten innerhalb des Zuständigkeitsbereiches,
- Wahrnehmung der juristischen Aufgaben des Widerspruchsausschusses (§ 14 Abs. 1 AGFlurbG),
- im Bereich der Bewilligungsbehörde insbesondere rechtliche Begleitung der Kontrollverfahren durch externe Prüfinstanzen und von Verfahren im Zusammenhang mit Insolvenzen und Subventionsbetrug,
- Bearbeitung von Rechtsangelegenheiten aus dem Vermessungsrecht, Recht des Gutachterausschusses, Kostenrecht, Baurecht, Straßen- und Wegerecht, Wasserrecht, Naturschutzrecht, Enteignungsrecht, Sachenrecht, Erbrecht, Grundbuchrecht, Verfahrensrecht und aus verwandten Rechtsgebieten.
Unsere Anforderungen an Sie
- ein abgeschlossenes rechtswissenschaftliches Studium mit mind. befriedigendem Prädikat, die Laufbahnbefähigung für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe zwei und die Befähigung zum Richteramt,
- beamtenrechtliche und persönliche Voraussetzungen zur Ernennung in ein Beamtenverhältnis,
- fundierte Kenntnisse im Verwaltungsrecht, Verwaltungsprozessrecht und Zivilrecht,
- darüber hinaus besonders von Vorteil:
- einschlägige Berufserfahrung im beschriebenen Aufgabenbereich,
- Kenntnisse im Umweltrecht, Vermessungs- und Katasterrecht, Straßenrecht einschließlich der dazugehörigen prozessrechtlichen Vorschriften sowie Polizeirecht, Kommunalrecht, Haushaltrecht, Strafrecht und Vergaberecht,
- Berufserfahrung in der öffentlichen Verwaltung,
- die Bereitschaft, sich in neue Rechts- und Fachgebiete kurzfristig einzuarbeiten,
- die Fähigkeit zum analytischen, strategischen und konzeptionellen Arbeiten und zu einer selbstständigen, eigenverantwortlichen und ergebnisorientierten Arbeitsweise,
- ein souveränes und gewandtes Auftreten in Verbindung mit ausgeprägter Kommunikationsfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, Entscheidungs- und Konfliktlösungskompetenz,
- Flexibilität und Verantwortungs- und Qualitätsbewusstsein auch im Hinblick auf wirtschaftliche und terminliche Notwendigkeiten und die erforderliche Belastbarkeit.
Wir bieten Ihnen
- eine interessante, abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit,
- einen modernen und innovativen Arbeitsplatz,
- eine Vollzeitbeschäftigung mit 39 Wochenstunden, wobei der Dienstposten grundsätzlich teilzeitgeeignet ist,
- flexible Arbeitszeiten in Form von Gleitzeit,
- einen nach Besoldungsgruppe A 14 Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsebene bewerteten Dienstposten,
- alternatives Entgeltanreizsystem, u. a. steuer- und sv-freie Sachbezüge in Form von Sachbezugskarten und individuellen Einzelprämien,
- eine Zusatzversicherung sowie alle sonstigen Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes,
- Jobticket als Deutschlandticket oder als Abo‑Monatskarte,
- Unterstützung bei Fort- und Weiterbildungen,
- betriebliches Gesundheitsmanagement mit Angeboten zur betrieblichen Gesundheitsförderung.
Auf die bevorzugte Berücksichtigung von schwerbehinderten oder ihnen gleichgestellten Bewerbern wird bei Vorliegen gleichwertiger Qualifikation geachtet.