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Das Institut für Kommunikation und Navigation des DLR sucht eine/n Forscher/in zur Entwicklung zuverlässiger Verfahren für die multisensorische Navigation. Sie arbeiten an sicheren Algorithmen, validieren mit 3D‑Simulationen und nutzen Python/C++ für die Implementierung.
Sie analysieren Fehlerquellen, erstellen Modelle und testen anhand realer Messdaten aus Kampagnen. Die Tätigkeit verbindet Theorie, Simulation und industrielle Anwendungsfelder im DLR-Kontext.
Das Institut für Kommunikation und Navigation des DLR widmet sich der missionsorientierten Forschung in ausgewählten Bereichen der Kommunikation und Navigation. Seine Arbeiten reichen dabei von den theoretischen Grundlagen über die Demonstration neuer Verfahren und Systeme im realen Umfeld bis hin zum Technologietransfer in die Industrie und zum Wissensaustausch mit öffentlichen Bedarfsträgern. Sie sind eingebettet in die DLR-Programme Raumfahrt, Luftfahrt, Verkehr sowie Sicherheit.
Im Gegensatz zu den aktuell kommerziell eingesetzten Techniken liegt der Fokus der Forschungsarbeiten des Instituts auf der Sicherung der Zuverlässigkeit und Integrität der ermittelten Positionsinformation. Dabei ist die Idee, dass vollautonomes Fahren oder Fliegen nur dann möglich sind, wenn nachgewiesen ist, dass die multisensorielle Navigation im Rahmen der Vorgaben sicher ist. Dazu ist zu analysieren, wie sich verschiedene Typen von Messfehlern auswirken und wie diese statistisch durch die verschiedenen Prozessierungsstufen propagieren. Dies ist für die heute typischerweise eingesetzten neuronalen Netze kaum möglich, so dass neue Ansätze erarbeitet, analysiert und bewertet werden sollen. Du sollst im vorgenannten übergeordneten Themengebiet zur Entwicklung und Analyse zuverlässiger Verfahren zur visuellen Navigation und Sensorfusion beitragen.
Die Vergütung erfolgt je nach Qualifikation und Aufgabenübertragung bis Entgeltgruppe 13 TVöD.