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Die Österreichische Akademie der Wissenschaften – ÖAW, ACDH in Wien, sucht eine/n Praedoc (Diss) im Bereich Bavarian dialectology and dialectometry. Die Stelle ist Teil des BASyQ-FWF-Projekts und ermöglicht eine Promotion im internationalen Umfeld.
Zu Ihren Aufgaben gehören die Aufbereitung und linguistische Anreicherung des WBÖ-Korpus, dialektometrische Analysen, Veröffentlichung der Ergebnisse sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Kooperationspartner:innen.
Als zentrale außeruniversitäre Einrichtung für Wissenschaft und Forschung hat die Österreichische Akademie der Wissenschaften - ÖAW die Aufgabe, „die Wissenschaft in jeder Hinsicht zu fördern“ . 1847 als Gelehrtengesellschaft gegründet, steht sie mit ihren heute über 760 Mitgliedern sowie rund 1.800 Mitarbeitenden für innovative Grundlagenforschung, interdisziplinären Wissensaustausch und die Vermittlung neuer Erkenntnisse. Weltweit initiiert und pflegt die ÖAW Partnerschaften und vertritt Österreich in internationalen wissenschaftlichen Organisationen, sie kooperiert mit zahlreichen Institutionen im Wissenschaftsbereich, um die Forschungslandschaft aktiv mitzugestalten.
Job ID: ACDH104DOC226
Die Forschungsabteilung „Sprachwissenschaft“ am Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH), einem Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), der größten außeruniversitären Einrichtung für Grundlagenforschung in Österreich, sucht eine/n
(75%, 30 Wochenstunden)
Die Stelle ist im Kontext des vom FWF geförderten Projekts „Bairische Dialekte in Österreich und Südtirol im 20. Jahrhundert – Quantitative Analysen auf Basis des WBÖ-Korpus (BASyQ)“ angesiedelt. Das Projekt untersucht mittels dialektometrischer und geostatistischer Methoden die geografische Struktur und Dynamik der bairischen Basisdialekte in Österreich und Südtirol. Grundlage bildet das historische Belegmaterial des Wörterbuchs der bairischen Mundarten in Österreich (WBÖ) – rund drei Millionen Belegzettel, überwiegend aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die als XML/TEI-Datenbank vorliegen und über das Lexikalische Informationssystem Österreich (LIÖ) öffentlich zugänglich sind. Im Zentrum steht die Frage, welche geografischen Strukturen sich über die Sprachebenen Phonologie, Morphologie, Syntax und Lexik hinweg zeigen und wie sich diese zu bestehenden Dialektklassifikationen verhalten. Die Stelle bietet die Möglichkeit, im Rahmen des Projekts zu promotieren.
Für diese Position gilt ein Mindestjahresbruttogehalt von EUR 53.140,92 (Vollzeitbasis) gemäß dem Kollektivvertrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Bei Teilzeitbeschäftigung erfolgt eine aliquote Anpassung entsprechend dem vereinbarten Stundenausmaß. Abhängig von Erfahrung oder akademischem Grad ist höheres Gehalt verhandelbar. Anstellungsbeginn ist für Dezember 2026 vorgesehen und auf 4 Jahre begrenzt.
Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober 2026
Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) verfolgt eine diskriminierungsfreie Beschäftigungspolitik und legt Wert auf Chancengleichheit sowie Vielfalt. Insbesondere Personen aus unterrepräsentierten Gruppen werden ausdrücklich ermutigt, sich zu bewerben.
ACDH Central Office | acdh-office@oeaw.ac.at
ACDH | 1010 Wien, Österreich
Österreichische Akademie der Wissenschaften | Austrian Academy of Sciences | https://www.oeaw.ac.at/