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Wissenschaftliche Mitarbeiterin

IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit

Marburg

Vor Ort

EUR 40.000 - 60.000

Teilzeit

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Zusammenfassung

Eine Bildungsinstitution in Marburg sucht eine*n Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (Doktorand*in) für ein interdisziplinäres Forschungsprojekt an der Schnittstelle von Psychologie, Linguistik und Neurowissenschaften. In der Teilzeitstelle (65%) werden wissenschaftliche Dienstleistungen in Forschung und Lehre sowie die Analyse und Qualitätssicherung von Sprach- und Neuroimaging-Daten gefordert. Ein abgeschlossenes Studium im relevanten Fach ist notwendig, ebenso wie sehr gute Deutschkenntnisse und Interesse an der Forschung im Bereich Psychiatrie.

Leistungen

Flexible Arbeitszeiten
Kostenlose ÖPNV-Nutzung in Hessen
Telearbeit/Mobiles Arbeiten
Attraktives Entgelt nach Tarifvertrag

Qualifikationen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium im relevanten Fach.
  • Interesse an Sprach- und Psychiatrieforschung.
  • Erfahrungen mit Datenanalysen und linguistischen Forschungen.

Aufgaben

  • Wissenschaftliche Dienstleistungen in Forschung und Lehre bieten.
  • Qualitätssicherung von Daten durchführen.
  • Entwicklung neuer Algorithmen zur Datenanalyse.

Kenntnisse

Datenanalyse
Linguistik
Neurowissenschaften
Programmierkenntnisse
Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Deutsch (mind. B2)

Ausbildung

Diplom, Master oder vergleichbar im Fach Linguistik, Computerlinguistik oder Psychologie

Tools

Statistische Analysetools
Jobbeschreibung
Stellendetails

Berufsbezeichnung: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Doktorand*in) – Ausschreibungs-ID: fb20-0012-wmz-2026

Arbeitgeber: Philipps-Universität Marburg

Standort

Arbeitsort: Marburg

Anstellungsart

Teilzeit (Vormittag, Nachmittag)

Befristung

befristet für 36 Monate

Stellenbeschreibung

Die 1527 gegründete Philipps-Universität bietet vielfach ausgezeichnete Lehre für rund 22.000 Studierende und stellt sich mit exzellenter Forschung in der Breite der Wissenschaft den wichtigen Themen unserer Zeit.

Am Fachbereich Medizin, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet auf 3 Jahre, soweit keine Qualifizierungsvorzeiten anzurechnen sind, eine drittmittelfinanzierte Teilzeitstelle (65% der regelmäßigen Arbeitszeit) als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Doktorand*in) zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages des Landes Hessen. Die Stelle ist in ein interdisziplinäres Forschungsvorhaben an der Schnittstelle von Psychologie, Medizin, Linguistik, Computerlinguistik und Neurowissenschaften eingebettet, Teil des internationalen Verbundprojekts DIALOG-Understanding Disorganisation.

Das Projekt untersucht Sprach- und Kommunikationsstörungen bei affektiven und psychotischen Erkrankungen und deren neurobiologische Grundlagen. Im Fokus steht die Analyse natürlicher Alltagssprache anstelle traditioneller klinischer Ratings, um objektive, computergestützte Marker sprachlicher Desorganisation zu identifizieren. Hierzu werden moderne Methoden des Natural Language Processing, Large Language Models sowie multivariate statistische Verfahren eingesetzt und mit struktureller und funktioneller Neurobildgebung (u. a. MRT, PET, MEG) verknüpft. Das Projekt ist ein internationaler Forschungsverbund mit klinischen und methodischen Partnern u. a. in Marburg, Cardiff, Montréal, Melbourne, Pavia/Mailand und Groningen und nutzt große bestehende sowie neu erhobene Sprach- und Neuroimaging-Datensätze. Ziel ist es, zentrale Mechanismen sprachlicher Veränderungen zu identifizieren und Grundlagen für zukünftige klinische Interventionen zu schaffen.

Ihre Aufgaben
  • wissenschaftliche Dienstleistungen in Forschung und Lehre im Bereich Sprache und Psychiatrie
  • Aufbereitung, Qualitätssicherung und Verwaltung von Sprach- und Neuroimaging-Daten
  • Anwendung bestehender und Entwicklung neuer Algorithmen zur Extraktion von linguistischen Parametern aus den Bereichen Phonologie, Syntax und Semantik
  • multivariate statistische Analysen sowie Auswertung struktureller und funktioneller MR-Daten
  • Erstellen und Mitwirken bei wissenschaftlichen Publikationen und Präsentationen
  • Anleitung von studentischen Hilfskräften und Unterstützung in der Datenerhebung

Im Rahmen der übertragenen Aufgaben wird die Möglichkeit zu eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit geboten, die der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung dient. Die Befristung richtet sich nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG.

Qualifikationen
  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder vergleichbar) im Fach Linguistik, Computerlinguistik, Neurowissenschaften, Psychologie oder vergleichbar
  • starkes Interesse an der Analyse natürlicher Sprache bei psychiatrischen Störungen
  • Erfahrungen in der Datenanalyse und –verarbeitung, idealerweise mit Schwerpunkt auf linguistischer Forschung
  • Erfahrung in der Auswertung von MR-Daten und/oder Programmierkenntnisse sind von Vorteil
  • hohe Motivation für interdisziplinäre und internationale Forschungszusammenarbeit
  • sehr gute Deutschkenntnisse (mind. auf dem Niveau B2)

Die Bereitschaft zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung z. B. ein Promotionsprojekt auf den Gebieten des natural language processing und/oder MR-Bildgebung wird erwartet.

Hinweise zur Universität

Die Philipps-Universität unterstützt die professionelle Entwicklung von Nachwuchswissenschaftler*innen, z. B. durch die Angebote der Marburg Research Academy (MARA), des International Office und der Stellen für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung.

Benefits
  • ein interessantes und breites Arbeitsspektrum
  • vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und persönliche Entwicklungsoptionen
  • flexible Arbeitszeiten und Teilzeitbeschäftigung
  • kostenlose Nutzung des ÖPNV in Hessen (Landesticket)
  • Telearbeit / Mobiles Arbeiten
  • attraktives Entgelt nach dem Tarifvertrag des Landes Hessen
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Betriebliche Altersvorsorge (VBL)
  • Sportprogramme beim Zentrum für Hochschulsport

Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Als familienfreundliche Hochschule unterstützen wir unsere Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine Reduzierung der Arbeitszeit ist grundsätzlich möglich. Menschen mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2 Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungs- und Vorstellungskosten werden nicht erstattet.

Bitte bewerben Sie sich bis zum 15.02.2026 ausschließlich über den untenstehenden Bewerbungs-Button.

Unternehmensdarstellung: Philipps-Universität Marburg

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