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Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden sucht für die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in bzw. Postdoc (m/w/d). Die Stelle ist befristet für 12 Monate in Teilzeit (60 %) und bietet eine langfristige Perspektive bei entsprechender Entwicklung.
Die Vergütung erfolgt nach TV-L bis Entgeltgruppe E13. Als Teil des interdisziplinären Teams arbeiten Sie an einer autismusbezogenen Studie und übernehmen eigenständig Rekrutierung,
Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) / PostDoc (m/w/d)
in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
Die Stelle ist zum 01.12.2026 in Teilzeitbeschäftigung zu 60 % der vollen Wochenarbeitszeit befristet für zunächst 12 Monate zu besetzen. Wir freuen uns jedoch im Sinne der Weiterentwicklung Ihrer individuellen beruflichen Interessen über eine längerfristige Zusammenarbeit. Die Vergütung erfolgt nach den Eingruppierungsvorschriften des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TV-L) und ist bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen in dieEntgeltgruppe E13möglich.
Das medizinische Fachgebiet der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie befasstsich mit der Diagnostik, Therapie und Prävention psychischer sowie psychosomatischer Krankheiten bei Kindern,Jugendlichen sowie Heranwachsenden. Die Patient*innen stehen im Mittelpunkt und werden durch ein qualifiziertes,fachübergreifendes Team gezielt behandelt. Die Klinik verfügt entsprechend ihrer klinischen Schwerpunkte über einegeschlossene Akutaufnahmestation, eine offene Psychotherapiestation, eine Spezialstation für Essstörungen, eineSpezialstation für Tic- und Zwangsstörungen, eine Tagesklinik für Jugendliche, eine Familientagesklinik für Kinder bis11 Jahre und eine Familientagesklinik für essgestörte Kinder und Jugendliche mit insgesamt 40 stationären und 20tagesklinischen Plätzen sowie über eine Institutsambulanz.
Im Projekt "Soziale Interaktion bei Autismus-Spektrum-Störungen im Schulalter: Geschlechtsunterschiede in dyadischer Peer-Interaktion (Synchronizität, Blickverhalten und Proxemik) in kooperativen und kompetitiven Kontexten" ist es das Ziel,wechselseitige Interaktionsprozesse in dyadischer Peer-Interaktion bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS) systematisch zu untersuchen. Im Fokus stehen dabei Synchronizität (inter- und intrapersonell), Blickverhalten und Proxemik (Distanz- und Orientierungsverhalten im Raum) als objektive, standardisiert erhobene Indikatoren sozialer Interaktion. Diese Indikatoren werden in Abhängigkeit von Diagnose (ASS vs. neurotypische Vergleichsgruppe) und Geschlecht untersucht und hinsichtlich ihrer Kontextabhängigkeit in der Interaktion analysiert. Hierzu werden dyadische Interaktionen in kooperativen versus kompetitiven Kontextbedingungen verglichen, um zu prüfen, inwieweit sich Interaktionsmuster je nach Kontext systematisch verändern. Die Interaktionsprozesse werden mittels des Bewegungstrackingsystems Kinect erfasst. Das Projekt wird durch die Hans und Ria Messer Stiftung finanziert.
Sie sind für die eigenständige Durchführung der oben benannten Studie, u. a. für die Proband*innenrekrutierung, Planung und Durchführung der Proband*innentestungen zuständig. Zusätzlich sind Sie verantwortlich für die Analyse und Auswertung der videobasierten Aufzeichnungen der Interaktionssequenzen entsprechend der beschriebenen Untersuchungsansätze, das Datenqualitätsmanagement und das Verfassen entsprechender Publikationen.