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Die Technische Universität Darmstadt sucht eine qualifizierte Fachperson zur Leitung der Structural Dynamics Unit (SDU). Sie entwickeln und steuern Forschungsprojekte im Bereich Baudynamik, betreiben Strukturüberwachung und untersuchen Brücken- bzw.
Fußgängerstrukturen unter dynamischen Lasten. In der Lehre übernehmen Sie 4 SWS pro Semester die Module Baustatik I und II im Bachelorstudium, erstellen Lehrmaterialien, koordinieren Übungen und prüfen Prüfungen.
Die TU Darmstadt steht für exzellente und relevante Wissenschaft. Die tiefgreifenden globalen Veränderungsprozesse - von Energiewende bis zu Künstlicher Intelligenz - gestalten wir durch herausragende Erkenntnisse und zukunftsweisende Studienangebote entscheidend mit. Unsere Spitzenforschung bündeln wir in drei Feldern: Energy and Environment, Information and Intelligence, Matter and Materials. Als eine in der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main verankerte und sehr stark international geprägte Universität sehen wir uns den europäischen Werten und der europäischen Integration verpflichtet.
Das Institut für Statik und Konstruktion bündelt die Forschungs- und Lehraktivitäten in den Bereichen Baustatik, Baudynamik, Werkstoffe, Gebäudehülle und Konstruktion, um einheitliche Grundlagen für werkstoffgerechtes Entwerfen und Konstruieren zu erreichen. In dieser Ausrichtung werden sowohl grundlegende theoretische Arbeiten zu Berechnungs- und Bemessungsverfahren, Werkstoffprüfung und -simulation, Materialmodellierung, numerische Simulationen, Sicherheitstheorie, Konstruktionsverfahren als auch angewandte Forschung und Entwicklung von der Konstruktion über das Bauteil bis zur Werkstoffebene behandelt. Hierbei werden auch energetische Fragestellungen integrativ aus der Sicht der Konstruktion und der Werkstoffe betrachtet.
Die Stelle umfasst Aufgaben in Forschung und Lehre. In der Forschung soll die zu besetzende Person die Arbeitsgruppe Structural Dynamics Unit (SDU) leiten und Forschungsprojekte im Bereich der Baudynamik entwickeln, einwerben und steuern. Inhaltliche Schwerpunkte der Arbeitsgruppe sind die Strukturüberwachung (Structural Health Monitoring), die Dynamik von Eisenbahnbrücken unter Zugüberfahrt sowie menscheninduzierte Schwingungen und die Mensch-Bauwerk-Interaktion bei Fußgängerbrücken.
In der Lehre übernimmt die zu besetzende Person im Umfang von 4 SWS pro Semester eigenverantwortlich die Grundlagenmodule Baustatik I und Baustatik II im Bachelorstudium. Diese vermitteln die Berechnung statisch bestimmter (Baustatik I) und statisch unbestimmter Stabtragwerke (Baustatik II), u. a. mit Arbeitsprinzipien, Kraft- und Weggrößenverfahren sowie Einflusslinien. Dazu gehören die Durchführung von Vorlesungen und Übungen, die Erstellung und Weiterentwicklung der Lehrunterlagen, die Koordination der Übungsbetreuung sowie die Konzeption, Durchführung und Korrektur von Prüfungen. Die Mitwirkung an der Weiterentwicklung von Lehrinhalten und Lehrformaten ist ausdrücklich erwünscht.
Voraussetzung ist eine abgeschlossene Promotion oder der Nachweis einer abgeschlossenen Promotionsprüfung im Bauingenieurwesen oder einer verwandten Fachrichtung.
Erforderlich sind fundierte Kenntnisse in der Baustatik und Baudynamik sowie Erfahrung in der experimentellen Schwingungsmesstechnik, der numerischen Modellbildung und der Auswertung von Messdaten. Von Vorteil sind nachgewiesene Forschungserfahrung auf dem Gebiet verkehrsinduzierten Schwingungen von Tragwerken, eigene Veröffentlichungen in internationalen Fachzeitschriften, Erfahrung in der Bearbeitung von Forschungsprojekten sowie Lehrerfahrung, idealerweise in der Baustatik oder anderen Grundlagenfächern des Bauingenieurwesens.
Eine wissenschaftliche und eigenständige Arbeitsweise sowie didaktisches Geschick werden vorausgesetzt.
Da die Lehre in deutscher Sprache stattfindet, sind sehr gute Deutsch- sowie gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift erforderlich.
Die Stelle dient zugleich einer weiterführenden wissenschaftlichen Qualifizierung, z.B. durch Habilitation.
Die Technische Universität Darmstadt bietet vielfältige und herausfordernde Aufgaben, eigenverantwortliches Arbeiten, aktuelle Technologien, gute kollegiale und partnerschaftliche Zusammenarbeit, bedarfsorientierte Fortbildungsmöglichkeiten und eine individuelle Personalentwicklung.
Das Beschäftigungsverhältnis dient zugleich der wissenschaftlichen Qualifizierung.