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Handwerk bietet eine Ausbildung zur Vergolderin/zum Vergolder. Du veredelst Gegenstände mit Blattgold und arbeitest an Rahmen, Möbeln und Skulpturen.
Die Ausbildung dauert drei Jahre, startet regelmäßig am 1. August oder 1. September und vermittelt Einblicke in Vorbereiten, Gestalten und Restaurieren sowie Sicherheit und Umweltschutz.
Als Vergolderin oder Vergolder sorgst du für glänzende Oberflächen: Rahmen von Gemälden, Möbel, Stuckdekorationen oder Plastiken erhalten durch deine Arbeiten eine individuelle Note – du verzierst Kunst- und Gebrauchsgegenstände mit Blattgold, -silber, -kupfer oder -messing.
Übersicht der Ausbildung
Gewerkegruppen: Glas-, Papier-, Keramische und sonstige Gewerbe
Interessensbereiche: Design
Dauer der Ausbildung: 3 Jahre
Voraussetzung: Hauptschulabschluss (Berufsreife) oder Realschulabschluss (Mittlere Reife) oder Abitur oder Fachabitur
Details zur Ausbildung
Deine Aufgaben
Als Vergolderin oder Vergolder veredelst, restaurierst und gestaltest du Gegenstände mit Blattgold oder andern Metallen.
Deine Eigenschaften
Als Vergolderin oder Vergolder brauchst du Fingerspitzengefühl und handwerkliches Geschick. Außerdem solltest du kreativ sein und über eine gute Auge-Hand-Koordination verfügen.
Deine Ausbildungsinhalte
Deine Ausbildung als Vergolderin oder Vergolder bereitet dich auf die Herausforderungen des späteren Berufslebens vor – und beinhaltet diese Themen:
Ablauf der Ausbildung
Ausbildungsbeginn
Die Ausbildung startet zumeist am 1. August oder 1. September eines Jahres. Es ist aber auch möglich, deine Ausbildung zu einem anderen Zeitpunkt zu beginnen. Besprich das individuell mit deinem Ausbildungsbetrieb.
Dauer der Ausbildung
3 Jahre
Zwischenprüfung
Während der Ausbildung erfolgt eine Zwischenprüfung. Sie soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden. Sie gibt dir eine Orientierung zu deinem Lernstand.
Abschlussprüfung
Am Ende der Ausbildung findet eine Gesellenprüfung statt.
Weiterbildung
Mit der Ausbildung als Vergolderin oder Vergolder hast du glänzende Aussichten, um dich künstlerisch auszuleben und in der Designbranche durchzustarten.
Nach dem Abschluss der Ausbildung kannst du als Gesellin oder Geselle in unterschiedlichen Betrieben arbeiten – und dich durch fachliche oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen weiter spezialisieren.
Wenn du dein handwerkliches Können mit deinen kreativen Fähigkeiten verbinden willst, kannst du als Gestalterin oder Gestalter im Handwerk besonders kreativ werden.
Wenn es für dich fachlich noch höher hinaus gehen soll, kannst du den Meisterbrief (Bachelor Professional) erwerben und als Meisterin oder Meister im Vergolder-Handwerk die Leitung eines Betriebs übernehmen und Lehrlinge ausbilden. Außerdem kannst du mit dem Meisterbrief in der Tasche studieren – auch ohne Abitur.
Als Restauratorin oder Restaurator im Vergolder-Handwerk (Master Professional für Restaurierung im Handwerk) setzt du deine geballte Fachkompetenz ein, um mit alten Handwerkstechniken Kulturgüter (z. B. historische Skulpturen) zu restaurieren und für nachfolgende Generationen zu erhalten.
Wenn du dich auf das Management konzentrieren willst, kannst du dich bis zum/zur Betriebswirt/-in nach der Handwerksordnung fortbilden und mit in die Unternehmensführung einsteigen.
Du siehst: Das Vergolderhandwerk bietet interessante Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft!
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