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Handwerk bietet eine Ausbildung zum Naturwerksteinmechaniker bzw. zur Naturwerksteinmechanikerin an. Du fertigst Gebrauchs- oder Dekorationsgegenstände aus Naturwerkstein und arbeitest je nach Fachrichtung maschinell oder manuell.
Aufgaben umfassen Bearbeiten, Verlegen, Montieren sowie Oberflächenschutz. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und setzt den Hauptschulabschluss, Realschulabschluss, das Abitur oder das Fachabitur voraus.
Als Naturwerksteinmechanikerin oder Naturwerksteinmechaniker bist du ein Multitalent: Fliesen, Platten, Säulen, Denk- oder Grabmäler – je nach Fachrichtung bearbeitest du vorgesägte oder behauene Steine weiter und stellst daraus verschiedene Produkte her. Von Fliesen und Platten bis hin zu Säulen und Denkmälern.
Übersicht der Ausbildung
Gewerkegruppen: Bau- und Ausbaugewerbe
Interessensbereiche: Ausbau/Innenarchitektur; Bau/Architektur; Design
Dauer der Ausbildung: 3 Jahre
Voraussetzung: Hauptschulabschluss (Berufsreife) oder Realschulabschluss (Mittlere Reife) oder Abitur oder Fachabitur
Details zur Ausbildung
Als Naturwerksteinmechanikerin oder Naturwerksteinmechaniker fertigst du mithilfe von Maschinen und Werkzeugen Gebrauchs- oder Dekorationsgegenstände aus Naturwerkstein – je nach Fachrichtung liegt der Schwerpunkt dabei verstärkt auf der maschinellen oder der manuellen Herstellung oder auf der Oberflächenbearbeitung.
Als Naturwerksteinmechaniker/-in solltest du über handwerkliches Geschick und technisches Verständnis verfügen. Je nach Fachrichtung sind Kreativität und ein Sinn für Ästhetik ebenfalls von Vorteil.
Deine Ausbildung als Naturwerksteinmechanikerin oder Naturwerksteinmechaniker bereitet dich auf die Herausforderungen des späteren Berufslebens vor – und beinhaltet diese Themen:
Die Ausbildung startet zumeist am 1. August oder 1. September eines Jahres. Es ist aber auch möglich, deine Ausbildung zu einem anderen Zeitpunkt zu beginnen. Besprich das individuell mit deinem Ausbildungsbetrieb.
3 Jahre
Während der Ausbildung erfolgt eine Zwischenprüfung. Sie soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden. Sie gibt dir eine Orientierung zu deinem Lernstand.
Am Ende der Ausbildung findet eine Abschlussprüfung statt.
Wenn dir bei Steinen und Maschinen keiner etwas vormachen soll, dann legst du mit der Ausbildung als Naturwerksteinmechanikerin oder Naturwerksteinmechaniker den Grundstein dafür.
Nach dem Abschluss der Ausbildung kannst du als Gesellin oder Geselle in unterschiedlichen Betrieben arbeiten – und dich durch fachliche oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen weiter spezialisieren.
Wenn es für dich fachlich höher hinaus gehen soll, kannst du den Meisterbrief (Bachelor Professional) erwerben und als Meisterin oder Meister die Leitung eines Betriebs übernehmen und Lehrlinge ausbilden. Außerdem kannst du mit dem Meisterbrief in der Tasche studieren – auch ohne Abitur.
Wenn du dich auf das Management konzentrieren willst, kannst du dich bis zum/zur Betriebswirt/-in nach der Handwerksordnungfortbilden und mit in die Unternehmensführung einsteigen.
Du siehst: Als Naturwerksteinmechaniker/-in hast du interessante Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft!
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Hier findest du Ansprechpartner/-innen für die Berufsorientierung in deiner Nähe.