Una candidatura completa in un minuto
Curriculum e lettera di presentazione personalizzati, pronti da inviare.
Doktorand:in – Prozessentwicklung für Elektrolyse der nächsten Generation (w/m/d) am Forschungszentrum Jülich. Die Tätigkeit umfasst die Entwicklung technischer Verfahren zur Handhabung von Metallsuspensionen und die Charakterisierung von Zink-basierten Elektroden.
Sie arbeiten an der Optimierung eines skalierbaren, wasserstoffbasierten Prozesses und profitieren von einem internationalen Umfeld sowie einer strukturierten Promotionsbegleitung.
Die großskalige Wasserstoffproduktion für den globalen Transport scheitert derzeit oft noch an einem grundlegenden Konflikt: Industrieanlagen, die Wasserstoff in eine transportfähige Form (z.B. Ammoniak) bringen, benötigen für einen wirtschaftlichen Betrieb eine konstante Wasserstoffversorgung, doch erneuerbare Energiequellen wie Wind- und Solarenergie sind zwar günstig unterliegen aber einer intrinsischen Volatilität. Diese Diskrepanz kann aktuell nur durch kostenintensive Speichertechnologien ausgeglichen werden.
Unsere Idee für einen neuartigen Elektrolyseprozess setzt an diesem Zielkonflikt an: Durch die Trennung der energieintensiven Sauerstoffentwicklungsreaktion (OER) von der Wasserstoffproduktionsreaktion (HER) können diese zeitlich und räumlich entkoppelt werden. Elementares Zink in Form einer hochbeladenen Suspension dient dabei als Redox-Intermediat und fungiert als chemisches Speichermedium, während die Zinksuspension in Tanks zwischengelagert wird. Als technisches Vorbild dienen Flussbatterie-Konzepte für die Zink-Luft-Batterie.
In einem ersten Schritt wird gelöstes Zinkoxid unter Freisetzung von Sauerstoff zu Zink reduziert. Dieser Schritt erfordert viel Energie und läuft daher nur ab, wenn günstige erneuerbare Energie verfügbar ist. Im zweiten Schritt reagiert Zink mit Wasser zu Zinkoxid und Wasserstoff. Dieser Schritt erfordert sehr wenig Energie und kann daher kontinuierlich betrieben werden. Der Prozess benötigt keine Edelmetalle, teure Ionentauschermembranen oder sonstige kritische oder teure Rohstoffe.
Das Ergebnis sind vier entscheidende Vorteile: Erstens ermöglicht es eine kostengünstige Produktion durch direkte Nutzung volatiler Energiequellen ohne Stabilisierungssysteme. Zweitens erlaubt es kontinuierlichen Betrieb trotz intermittierender Energiequelle. Drittens entfallen die Anforderungen an integrierte Stromnetze. Viertens spart es die zusätzlichen Kosten für redundante Infrastruktur ein.
Neben spannenden Aufgaben und einem kollegialen Miteinander bieten wir Ihnen noch viel mehr: https://go.fzj.de/Benefits
Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit vielfältigen Hintergründen, z.B. hinsichtlich Alter, Geschlecht, Behinderung, sexueller Orientierung / Identität sowie sozialer, ethnischer und religiöser Herkunft. Ein chancengerechtes, diverses und inklusives Arbeitsumfeld, in dem alle ihre Potentiale verwirklichen können, ist uns wichtig.
Über die folgenden Links erhalten Sie weitere Informationen zu Vielfalt und Chancengerechtigkeit: https://go.fzj.de/diversitaet sowie zur gezielten Förderung von Frauen: https://go.fzj.de/job-journey-women
Dienstort: Brainergy Park Jülich
Beginn: Zum nächstmöglichen Termin
Gehalt: EG13 (75%) TVöD-Bund
Bewerbungsfrist: 25.11.2026
Kennziffer: 2026D-0851
Bewerbungsprozess FAQ Kontaktformular)
Karriereportal Forschungszentrum Jülich GmbH Impressum