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Handwerk bietet eine Ausbildung zur Bestattungsfachkraft. Du begleitest Trauernde einfühlsam, organisierst Beerdigungen und berätst zu Bestattungsarten sowie Finanzierung.
Die Ausbildung dauert drei Jahre, beginnt zumeist am 1. August oder 1. September; Zwischen- und Abschlussprüfungen gehören dazu. Karrierewege reichen ins Bestattungshandwerk und weiterführende Fortbildungen.
Als Bestattungsfachkraft unterstützt du Menschen, die eine Angehörige oder einen Angehörigen verloren haben: Mit Empathie und Sensibilität kümmerst du dich um die fachgerechte Überführung und Behandlung der Verstorbenen, organisierst das Begräbnis und berätst die Hinterbliebenen bei der Bestattungsvorsorge und den Finanzierungsmöglichkeiten.
Übersicht der Ausbildung
Gewerkegruppen: Glas-, Papier-, Keramische und sonstige Gewerbe
Interessensbereiche: Gesundheit; Kommunikation/Medien; Verkauf/Beratung
Dauer der Ausbildung: 3 Jahre
Voraussetzung: Hauptschulabschluss (Berufsreife) oder Realschulabschluss (Mittlere Reife) oder Abitur oder Fachabitur
Tätigkeit
Details zur Ausbildung
Als Bestattungsfachkraft begleitest und unterstützt du Menschen, die einen Trauerfall erlitten haben. Du kümmerst dich um organisatorische Aspekte, stehst den Hinterbliebenen beratend zur Seite und trägst Sorge für die Verstorbenen.
Als Bestattungsfachkraft solltest du empathisch, verständnisvoll und geduldig sein und gut organisieren können. Des Weiteren solltest du die Fähigkeit besitzen, sensibel mit dem Thema Tod umzugehen.
Deine Ausbildung als Bestattungsfachkraft bereitet dich auf die Herausforderungen des späteren Berufslebens vor – und beinhaltet diese Themen:
Ausbildungsbeginn
Die Ausbildung startet zumeist am 1. August oder 1. September eines Jahres. Es ist aber auch möglich, deine Ausbildung zu einem anderen Zeitpunkt zu beginnen. Besprich das individuell mit deinem Ausbildungsbetrieb.
Dauer der Ausbildung
3 Jahre
Zwischenprüfung
Während der Ausbildung erfolgt eine Zwischenprüfung. Sie soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden. Sie gibt dir eine Orientierung zu deinem Lernstand.
Abschlussprüfung
Am Ende der Ausbildung findet eine Abschluss-/Gesellenprüfung statt.
Weiterbildung
Mit der Ausbildung als Bestattungsfachkraft bist du zukünftig ein Anker und eine Anlaufstelle für Menschen in Trauer.
Nach dem Abschluss der Ausbildung kannst du als Gesellin oder Geselle in unterschiedlichen Betrieben arbeiten – und dich durch fachliche oder betriebswirtschaftliche Fortbildungen weiter spezialisieren.
Wenn es für dich fachlich höher hinaus gehen soll, kannst du den Meisterbrief (Bachelor Professional) erwerben und als Meisterin oder Meister im Bestattungshandwerk die Leitung eines Betriebes übernehmen und Lehrlinge ausbilden. Außerdem kannst du mit dem Meisterbrief in der Tasche studieren – auch ohne Abitur.
Wenn du dich auf das Management konzentrieren willst, kannst du dich bis zum/zur Betriebswirt/-in nach der Handwerksordnung fortbilden und mit in die Unternehmensführung einsteigen.
Du siehst: Das Bestattungshandwerk bietet interessante Möglichkeiten für deine berufliche Zukunft!
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