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Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) sucht im Institut für Medizinische Informatik eine engagierte Person für die standortübergreifende klinische Forschung. Sie arbeiten an der Vernetzung heterogener Datenquellen, Datenschutzkonformität und der Entwicklung anwendungsorientierter Lösungen.
Sie veröffentlichen Ergebnisse, koordinieren Projekte und tragen zum Wissensaustausch im Team bei; teamorientiertes Arbeiten und Weiterbildung werden gefördert.
Das Institut für Medizinische Informatik erforscht innovative Methoden und Werkzeuge für die institutionsübergreifende Zusammenarbeit in der medizinischen Forschung, Lehre und Versorgung. Es besteht eine enge Kooperation mit Partnern aus Krankenversorgung, Wissenschaft und Industrie. Das Institut arbeitet mit Kollegen und Kolleginnen aus der Statistik, Daten Analyse, Künstlicher Intelligenz und Ethik zusammen und wirkt in mehreren Studiengängen am Campus mit. In unserem Institut sind motivierte Personen internationaler Herkunft explizit willkommen; etwa die Hälfte unseres Teams besteht aus Frauen.
Der Bereich "Klinische Verbundforschung" erforscht und entwickelt innovative Methoden und Werkzeuge für die standortübergreifende klinische Forschung. Besondere Herausforderung ist dabei die effiziente Vernetzung der verteilten Datenquellen und die datenschutzkonforme Bereitstellung der Forschungsdaten. Von besonderem Interesse sind Forschungsverbünde, die ihre Daten langfristig für die Forschung zur Verfügung stellen wollen. Hier müssen nachhaltige Forschungsinfrastrukturen entwickelt werden, die auch nach Auslauf einer Projektförderung weiterbetrieben und ausgebaut werden können.
Zunehmend spielen neben den klassischen elektronischen Case Report Forms (eCRFs) auch Biomaterialproben, medizinische Bilder und von den Studienteilnehmer*innen übermittelte Informationen, die sogenannten Patient Reported Outcomes (PRO), eine Rolle. Dies können über eine App eingegebene Fragebögen sein, aber auch mobile Sensorik, zum Beispiel Wearables und Fitnesstracker. Diese zunehmende Vielfalt der Datenquellen stellt hohe Anforderungen an die Interoperabilität der verschiedenen IT-Systeme zur Verwaltung dieser Daten.