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Die Medizinische Fakultät der FAU Erlangen-Nürnberg sucht zum 01.10.2027 eine W3-Professur für Urologie. Die Position umfasst die fachliche Leitung der Urologischen Klinik des Uniklinikums Erlangen und die Vertretung des Fachgebiets in Forschung, Lehre und Krankenversorgung.
Gewünscht werden eine mehrjährige Leitungserfahrung, herausragende wissenschaftliche Leistungen, Drittmitteleinwerbungen und Expertise in robotisch assistierter Urologie; Kooperationen mit Forschungsverbünden,
Die Medizinische Fakultät besetzt an der Urologischen Klinik voraussichtlich zum 01.10.2027 eine
W3-Professur für Urologie
Zu den Aufgaben gehört die angemessene Vertretung des Fachgebiets Urologie in Forschung, Lehre und Krankenversorgung sowie die Leitung der Urologischen Klinik des Uniklinikums Erlangen. Die Klinik deckt das gesamte Spektrum des Fachgebiets ab und verfügt über ausgewiesene Schwerpunkte, insbesondere in den Bereichen Nierentransplantation, Uroonkologie und Kinderurologie.
Gesucht wird eine Persönlichkeit mit mehrjähriger Leitungserfahrung sowohl im klinischen als auch im wissenschaftlichen Bereich, die eine Klinik sowohl zielorientiert als auch mitarbeitendenorientiert leitet und die vorhandenen Schwerpunkte weiterentwickelt. Erwartet werden herausragende Leistungen in Forschung und Lehre, einschließlich einschlägiger Drittmitteleinwerbungen und international sichtbarer wissenschaftlicher Erfolge. Neben der Anerkennung in der Facharztweiterbildung Urologie wird eine ausgewiesene Expertise in der operativen Urologie vorausgesetzt, insbesondere in robotisch assistierten Verfahren.
Darüber hinaus wird die aktive Mitwirkung an wissenschaftlichen Kooperationen mit Forschungsverbünden (u.a. BZKF, CCC WERA, NCT WERA und DZI), Sonderforschungsbereichen sowie Graduiertenkollegs der Medizinischen Fakultät, der Universität und den weiteren Einrichtungen des Uniklinikums und der FAU erwartet.
Erwartet wird eine Mitwirkung in den Studiengängen der Medizinischen Fakultät. Das Studienangebot umfasst insbesondere die Studiengänge Medizin, Zahnmedizin, Molekulare Medizin, Molecular Medicine, Medical Process Management, Logopädie, Hebammenwissenschaften und gemeinsam mit anderen Fakultäten Medizintechnik und Integrated Immunology. Die Lehrverpflichtung richtet sich nach der Lehrverpflichtungsverordnung für die Bayerischen Universitäten (LUFV).
Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird, und darüber hinaus zusätzliche wissenschaftliche Leistungen. Letztere werden durch Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen nachgewiesen, die auch in einer Tätigkeit außerhalb des Hochschulbereichs oder im Rahmen einer W1-Professur erbracht sein können.
Die FAU besitzt das Berufungsrecht. Die beamtenrechtlichen Voraussetzungen für eine Ernennung richten sich nach den Bestimmungen des Bayerischen Beamtengesetzes (BayBG) und des Bayerischen Hochschulinnovationsgesetzes (BayHIG). Die Altersgrenze des Art. 60 Abs. 3 BayHIG ist zu beachten. Es ist beabsichtigt, die mit der Professur zusammenhängenden Aufgaben der chefärztlichen Leitung der klinischen Einrichtung einschließlich des damit verbundenen Liquidationsrechts vertraglich zu regeln, wobei für die Wahrnehmung der Aufgaben der Professur grundsätzlich ein privatrechtliches Dienstverhältnis vorgesehen ist. Hiervon kann abgesehen werden, wenn schon bisher eine Liquidationsberechtigung aufgrund einer chefärztlichen Leitungsfunktion im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit (C4 / W3) bestand.
Die FAU erwartet die Teilnahme an der akademischen Selbstverwaltung, das Engagement zur Einwerbung von Drittmitteln und eine hohe Präsenz an der Universität zur intensiven Betreuung der Studierenden. Die Bereitschaft zur englischsprachigen Lehre wird gewünscht.
Die FAU verfolgt eine Politik der Chancengleichheit unter Ausschluss jeder Form von Diskriminierung. Bewerbungen von Personen mit einer Schwerbehinderung und Personen, die diesen gleichgestellt sind, werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen werden ausdrücklich begrüßen. Die FAU ist Mitglied im Verein „Familie in der Hochschule e.V.“ und bietet Unterstützung für Dual-Career-Paare an.