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Brandenburgisches Oberlandesgericht sucht Rechtsanwärter/innen für das duale Rechtspflegerstudium. Die Ausbildung umfasst praktische Stationen an Gerichten und Staatsanwaltschaften mit modernem Ausbildungsrahmen.
Die Ausbildungsvergütung beträgt 1.571,43 € brutto monatlich, und die Bewerbung ist bis zum 31. Dezember 2026 möglich. Erwartet werden Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit.
Der Präsident des Brandenburgischen Oberlandesgerichts stellt – vorbehaltlich des Vorlie-gens der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen – zum 1. Oktober 2027
bis zu 9 Rechtspflegeranwärter/-innen
im Landgerichtsbezirk Cottbus (Landkreise: Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße und die Stadt Cottbus),
bis zu 9 Rechtspflegeranwärter/-innen
im Landgerichtsbezirk Frankfurt (Oder) (Landkreise: Oder-Spree, Märkisch- Oderland, Barnim und die Stadt Frankfurt (Oder)),
bis zu 7 Rechtspflegeranwärter/-innen
im Landgerichtsbezirk Neuruppin (Landkreise: Oberhavel, Uckermark, Ostprignitz- Ruppin und Prignitz),
bis zu 6 Rechtspflegeranwärter/-innen
im Landgerichtsbezirk Potsdam (Landkreise: Havelland, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming und die Stadt Brandenburg an der Havel),
bis zu 4 Rechtspflegeranwärter/-innen
im Amtsgerichtsbezirk Potsdam (Stadt Potsdam einschließlich Alttöplitz, Beelitz, Bergholz-Rehbrücke, Bliesendorf, Buchholz, Busendorf, Caputh, Derwitz, Elsholz, Fahlhorst, Ferch, Fichtenwalde, Fresdorf, Geltow, Glindow, Göttin, Güterfelde, Kähnsdorf, Kemnitz, Kleinmachnow, Körzin, Krampnitz, Langerwisch, Leest, Michendorf, Neuseddin, Neutöplitz, Nudow, Philippsthal, Phöben, Plessow, Plötzin, Reesdorf, Rieben, Ruhlsdorf, Saarmund, Salzbrunn, Schäpe, Schenkenhorst, Schlunkendorf, Schönefeld, Seddin, Stahnsdorf, Stücken, Sputendorf, Teltow, Tremsdorf, Werder, Wildenbruch, Wilhelmshorst, Wittbrietzen und Zauchwitz)
ein.
Rechtspfleger/-innen sind Beamte/Beamtinnen des gehobenen Justizdienstes und treffen als selbständiges Organ der Rechtspflege in eigener Verantwortung gerichtliche Entscheidungen. Sie sind in der Sache unabhängig und nicht an Weisungen gebunden, sondern nur dem Gesetz unterworfen.
Rechtspfleger/-innen sind bei allen Gerichten und Staatsanwaltschaften eingesetzt. Der Schwerpunkt der Aufgaben des Rechtspflegerdienstes liegt bei den Amtsgerichten.
Mit diesen Beispielen sind keineswegs alle Gebiete genannt, in denen sich Rechtspfleger/-innen mit wichtigen und weitreichenden Entscheidungen befassen. Die Aufzählung zeigt jedoch, wie vielseitig der Beruf ist.
Das dreijährige Rechtspflegestudium besteht aus insgesamt 24 Monaten Studienzeit an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin sowie einer fachpraktischen Ausbildungzeit von 12 Monaten an den Gerichten und Staatsanwaltschaften des Landes Brandenburg.
Ziel des dualen Studiums ist es, in fachtheoretischen Studienzeiten und fachpraktischen Ausbildungszeiten auf wissenschaftlicher Grundlage Rechtspfleger/-innen heranzubilden, die nach ihrer Persönlichkeit und ihren allgemeinen fachlichen Kenntnissen befähigt sind, die Anforderungen zu bewältigen, die mit der Erfüllung der Aufgaben nach dem Rechtspflegergesetz und zur Ausübung von Tätigkeiten des gehobenen Dienstes in der Justizverwaltung erforderlich sind.
An die Ausbildung schließt sich das staatliche Prüfungsverfahren an, das aus einem schrift-lichen Teil und einer mündlichen Prüfung besteht. Im schriftlichen Examen sind insgesamt 8 Klausuren mit Prüfungsaufgaben aus allen Rechtsgebieten, auf die sich die Rechtspflegerausbildung bezieht, anzufertigen. Das mündliche Examen wird vor einer Prüfungskommission, die bei der Präsidentin des Kammergerichts Berlin berufen wird, abgelegt.
Nach der Anfertigung und Anerkennung einer Diplom‑Arbeit verleiht die Hochschule für Wirtschaft und Recht den akademischen Grad Diplom-Rechtspflegerin/Diplom-Rechtspfleger.
Vom Beginn der Ausbildung an werden Anwärterbezüge in Höhe von derzeit 1.571,43 € (Stand 1. Juli 2024) brutto gezahlt.
Bei gleicher Eignung werden Schwerbehinderte bevorzugt berücksichtigt.
Bewerber/-innen sollten eine ausgeprägte Entscheidungsfreude, eine sehr gute Auffassungsgabe sowie ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein mitbringen. Zudem sollten sie belastbar, kritik- und konfliktfähig sowie flexibel sein.
Sie bewerben sich unter Beifügung
Die Bewerbung kann ab sofort bis zum 31. Dezember 2026 eingereicht werden.