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Die Forschungsabteilung der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (KJP) des UPZ Bern sucht eine Doktorandin/einen Doktoranden für ein Promotionsprojekt zum Thema «Self-Harm and New Media» im Rahmen von PROTECT-S. Die Stelle ist auf 3 Jahre befristet mit optionaler Verlängerung auf 4 Jahre.
Arbeitsort ist Bern. Sie arbeiten an Rekrutierung, diagnostischen Erhebungen, EMA-Daten und der Entwicklung sowie Evaluation einer digitalen Intervention in zwei großen
per 1. Januar 2027 oder nach Vereinbarung
Die Forschungsabteilung der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (KJP) des Universitären Psychiatrischen Zentrum (UPZ) Bern beschäftigt sich mit Fragen der Entstehung sowie der Prävention, Früherkennung und -behandlung psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter. An der Schnittstelle zwischen Forschung und Versorgung haben wir die einmalige Möglichkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse direkt aus dem klinischen Alltag zu gewinnen und diese wiederum zeitnah in diagnostische und therapeutische Konzepte zu überführen. Wir nutzen ein breites Spektrum moderner Forschungsmethoden, um psychische Störungen besser zu verstehen und innovative diagnostische sowie therapeutische Verfahren - zunehmend auch digital - zu entwickeln und zu evaluieren. In diesem Kontext sucht unsere Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof. Michael Kaess eine Doktorandin / einen Doktorand für ein Promotionsprojekt zum Thema «Self-Harm and New Media» im Rahmen von PROTECT-SH, einem durch Horizon Europe geförderten Verbundprojekt mit Partnern in sieben Ländern. PROTECT-SH untersucht in einer multizentrischen Längsschnittkohorte, über welche Mechanismen die Nutzung sozialer Medien selbstverletzendes und suizidales Verhalten bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen fördert oder davor schützt. Dazu werden klinische Interviews, Fragebögen, Ecological Momentary Assessment (EMA) und passive Smartphone-Daten kombiniert; darauf aufbauend wird eine digitale Intervention entwickelt und in zwei grossen randomisiert-kontrollierten Studien (Prävention und klinische Intervention) evaluiert. Sie wirken an der Durchführung der Kohortenstudie und der beiden Interventionsstudien am Standort Bern mit - von der Rekrutierung über die diagnostischen Erhebungen bis zur Begleitung der Teilnehmenden in den EMA- und Interventionsphasen - und bearbeiten in Ihrem Doktorat Fragestellungen zu den Mechanismen zwischen sozialen Medien und selbstverletzendem Verhalten oder zur Wirksamkeit der digitalen Intervention. Wir bieten ein attraktives Forschungsumfeld in einer international erfolgreichen Forschungsgruppe, umfassende Betreuung der Dissertation, vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten (z.B. klinisch-diagnostische Interviews, moderne statistische Verfahren) sowie die Vernetzung in einem grossen europäischen Konsortium. Die Stelle ist auf 3 Jahre befristet mit optionaler Verlängerung auf 4 Jahre. Die Entlöhnung erfolgt gemäss den Richtlinien der Universität Bern.
Prof. Dr. med. Michael Kaess
Michael Kaess beantwortet Ihre fachspezifischen Fragen: T: +41 58 630 85 52
Bei Fragen zum Bewerbungsprozess wenden Sie sich an
Nicole Portner
Mail: T: +41 58 630 96 71
Das Universitäre Psychiatrische Zentrum Bern (UPZ) ist als universitäre Klinik das führende Kompetenzzentrum für Psychiatrie und Psychotherapie in der Hauptstadtregion. Es gewährleistet die psychiatrische Versorgung im Kanton Bern entlang der gesamten Versorgungskette, von der Früherkennung über ambulante, tagesklinische und stationäre Therapien bis hin zu Rehabilitation und Forensik. Mit über 30 Standorten bietet das UPZ ein flächendeckendes Versorgungsnetz. Darüber hinaus leistet das UPZ einen wichtigen Beitrag in den Bereichen Lehre, Aus- und Weiterbildung sowie Forschung.
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Bolligenstrasse 111, 3000 Bern 60
Universitäres Psychiatrisches Zentrum Bern AG
3000 Bern